Datenbankserver: Microsoft SQL Server 2019 im Test

Version 2019 des Microsoft SQL Servers beschleunigt Datenbankoperationen, legt Snapshots an und bietet neue Monitoring-Ansichten.

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Microsoft SQL Server 2019 (interne Versionsnummer: 15.0.2000.5) ist der Nachfolger der Version 2017 und die zweite Version von Microsofts Datenbankserver, die nicht nur auf Windows, sondern auch auf Linux läuft. Mit diversen neuen Features gibt er sich wieder etwas weltoffener als seine Vorgänger.

Erfolgte die Programmierung innerhalb des SQL Servers in den Anfängen nur mit Microsofts hauseigener Abfragesprache Transact-SQL (T-SQL), können Datenbankentwickler seit 2005 auch die .NET-Programmiersprachen C# und Visual Basic .NET nutzen. Ein gutes Jahrzehnt später kamen R (2016) und Python (2017) dazu. In der 2019er-Version ist es nun auch möglich, Java-Code direkt innerhalb des DBMS zu nutzen.

Zu Beginn des Installationsprozesses von SQL Server kann man Java unter "Database Engine/Machine Learning Services und Language Extensions" selektieren. In der Standardeinstellung wird Azul Zulu Open JRE 11.0.3 installiert; der Datenbankadministrator kann aber eine andere JDK-/JRE-Version angeben, die bereits auf dem Server vorhanden ist. Im weiteren Verlauf erlaubt die Version 2019 unter "Collation" zum ersten Mal auch UTF-8 für die Sortierung von Zeichenketten sowie für den Im- und Export von Datensätzen.

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