DeepL und Google Übersetzer im Vergleich: Profi-Übersetzerin macht den Härtetest

DeepL und der Google Übersetzer sind beim Übersetzen fremdsprachiger Texte mittlerweile sehr gut, unterscheiden sich aber in wichtigten Details.

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Wenn man vor ein paar Jahren als professioneller Übersetzer noch zugab, dass man den Google Übersetzer oder das bisweilen noch unbekannte DeepL für Übersetzungen verwendet, wurde man von den Kollegen schief angeschaut. Das hat sich mittlerweile geändert – Google Translate und DeepL haben sich nämlich durch schlaue Algorithmen derart stark weiterentwickelt, dass die bis dato überteuerten Übersetzungsprogramme nicht mehr wirklich mithalten können.

Der Grund dahinter ist schlicht und einfach der, dass beide Tools durch die kontinuierliche Nutzung und künstliche Intelligenz beständig dazulernen. Google Translate und DeepL sind kostenlos zugänglich und werden tagtäglich millionenfach genutzt. Dadurch können beide Tools täglich dazulernen und ihre Übersetzungsleistung immer weiter verbessern.

Über die Autorin: Marlene Schimanski

(Bild: 

privat

)

Marlene Schimanski ist die Gründerin der Plattform Auslandskarriere. Sie wurde 2012 als Englisch-Übersetzerin vereidigt und hat sich unter anderem auf Bewerbungen spezialisiert. Als Karrierecoach und Übersetzerin leitet sie die Englische Karrieremanufaktur.

Da DeepL in den vergangenen Monaten von vielen Medien in den Himmel gelobt wurde und bei vielen Blindtests die Nase vorn hatte, möchte ich als beeidigte Übersetzerin beide Tools auf die Probe stellen. In diesem Artikel prüfe ich beide Tools auf Herz und Nieren und arbeite heraus, an welchen Ecken es wirklich hapert.

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