Dell Ultrasharp U4320Q: 43"-Display mit USB-C im Kurztest

Der 43"-Bildschirm kann Videosignale über fünf Ports empfangen und die Bildschirmfläche aufteilen. Wir haben den Dell-Monitor an Apple-Geräten getestet.

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Dells 43-Zoll-Monitor wirkt auf dem Schreibtisch riesig.

Von
  • Holger Zelder

Eine Bildschirmdiagonale von 43 Zoll erscheint inzwischen bei Fernsehern winzig, bei Monitoren wirkt sie hingegen gigantisch: Dells höhenverstellbarer Ultrasharp U4320Q bringt darauf 3840 × 2160 Pixel im Seitenverhältnis 16 : 9 unter. Seine Pixeldichte von 104 dpi liegt unter der von Apples Retina-Displays (ab 218 dpi).

Bei einem normalen Sitzabstand von etwa 50 Zentimetern erkennt man noch einzelne Pixel, es wirkt aber trotzdem fein genug. Das matte IPS-Panel deckte laut Messungen den sRGB-Farbraum recht gut ab, in der Standardeinstellung wirkte die Darstellung etwas kühl. Der Kontrast lag bei eher mittelmäßigen 757 : 1. Als maximale Helligkeit ermittelten wir 288 cd/m2. Das genügt für Büroarbeiten; für Bildbearbeitung dürfte das Display gern heller strahlen.

Videosignale nimmt der U4320Q über fünf Ports entgegen: Zur Wahl stehen zwei DisplayPort- und zwei HDMI-Buchsen sowie ein USB-C-Eingang, der über Power Delivery bis zu 90 Watt bereitstellt. Das genügt, um ein MacBook Pro mit 16" im Betrieb zu laden. Für Zubehör, etwa Maus oder Tastatur, gibt es einen Hub mit vier USB-Ports (zwei hinten, zwei an der Seite), sodass man den Mac nur über ein einziges USB-C-Kabel verbinden muss. Achtung: Soll der Monitor über USB-C die 4K-Auflösung mit 60 Hz anzeigen, drosselt er die Hub-Geschwindigkeit von USB-3.0- auf USB-2.0-Tempo.

Wer mehrere Geräte, etwa ein iPad, ein MacBook oder einen Mac mini nutzt, kann bis zu vier Signale gleichzeitig einspeisen und die große Bildschirmfläche aufteilen.

Dafür besitzt der Monitor mehrere Modi, die weitere Quellen als Rechtecke einblenden (Picture in Picture) oder in Streifen nebeneinander anordnen (Picture by Picture). Beides klappte im Test. Alternativ kann man auch zwischen den verbundenen Geräten am Monitor wechseln. Allerdings ließ sich der Modus nur umschalten, solange wenigstens eine Quelle angeschlossen war. Wenn man mehrere Quellen gleichzeitig betrachten will und genug Platz auf dem Schreibtisch hat, lohnt sich ein Blick auf Dells Ultrasharp U4320Q.

Ultrasharp U4320Q
Hersteller Dell
Anschlüsse 2 × DisplayPort 1.2, 2 × HDMI 2.0, 2 × USB-C (1 Up-, 1 Downstream), 3 × USB-A (Downstream)
Maße 96,5 × 59 – 65,5 × 24,7 cm
Gewicht 17,6 kg
Lieferumfang Kabel: DisplayPort, HDMI, USB-C, Netz
Preis (Hersteller) 1090 €

(lbe)