Desktop-PC-Prozessoren AMD Ryzen 5 5600X und Ryzen 7 5800X im Test

Nach der Kür der teuren Mehrkernprozessoren folgt mit den Sechs- und Achtkern-Ryzen-­­­5000 die Pflicht: Ist ihre hohe Leistung den Preis wert?

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  • Carsten Spille
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AMDs Ryzen-5000-Prozessoren sorgen zurzeit für Furore und das völlig zu Recht. Denn die Zwölf- und Sechzehnkerner der Zen-3-Generation haben Intels Core-Prozessoren im Test bereits stehengelassen. Zu Recht tauchte aber schnell die Frage nach günstigeren Alternativen auf, die wir in diesem Test beantworten: Inzwischen haben auch der Ryzen 5 5600X mit sechs Kernen und einem Preis von 300 Euro und der Ryzen 7 5800X mit acht Kernen für 450 Euro den Weg in unser Labor gefunden. Die Muster hat uns AMD zur Verfügung gestellt, denn die neuen Ryzen-CPUs waren bis Redaktionsschluss kaum im Handel zu bekommen. Wenn doch irgendwo einmal einer auftauchte, dann zu deutlich überzogenen Preisen.

Die Ryzen-5000-Prozessoren sind wie ihre Vorgänger für Mainboards mit der AM4-Fassung ausgelegt. Mit einem aktualisierten BIOS, welches Hersteller auf ihren Websites zum Download anbieten (siehe Asrock, Asus, Biostar, Gigabyte und MSI), nehmen so gut wie alle Mainboards mit den Chipsätzen X570, B550 und A520 die Neulinge auf. Damit das Board mit einem Ryzen 5000 überhaupt startet, muss der Hersteller das von AMD zur Verfügung gestellte AGESA 1.0.8.0 in seinem BIOS als Grundlage nutzen. Optimale Unterstützung verspricht AMD ab AGESA-Basis 1.1.0.0, welches ebenfalls schon für viele der genannten Platinen bereitsteht.

Wer sein älteres Ryzen-System aufrüsten möchte, muss möglicherweise noch ein wenig warten. Entsprechend aktualisierte BIOSe für Serie-400-Boards sind erst bei wenigen Herstellern verfügbar, sollen aber bis Januar 2021 für viele Boards fertig sein.

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