Die Zukunft des kabellosen Ladens: Qi-Charger im Test

Die Gadgets der Zukunft laden einfach dort, wo man sie stehen und liegen lässt. Wir haben unterschiedlichste Produkte mit integrierter Ladefunktion getestet.

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(Bild: Albert Hulm)

Von
  • Robin Brand
  • Sven Hansen
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Allen voran die Smartphone-Hersteller finden neuen Gefallen an der gar nicht mal so jungen Idee des kabellosen Ladens. Zum einen denken Hersteller wie OnePlus und Xiaomi – die bisher nicht als große Unterstützer des kabellosen Ladens in Erscheinung getreten waren – um. Zum anderen entwickeln etablierte Hersteller wie Huawei Techniken, mit denen sich ihre Smartphones ohne Kabel fast so schnell laden lassen wie mit. Es ist nicht die Frage, ob ein Smartphone ganz ohne externe Ladebuchse erscheint, sondern wann. Hartnäckig halten sich Gerüchte, dass es schon beim iPhone der übernächsten Generation, also Ende 2021, so weit sein könnte.

Als Standard fürs induktive Laden zwischen 5 und 15 Watt hat sich Qi durchgesetzt. Alle derzeit erhältlichen Smartphones, die sich drahtlos laden lassen, verstehen sich auf den Qi-Standard, für den das Wireless Power Consortium (WPC) verantwortlich zeichnet. Die einst konkurrierende Technik Powermat (PMA) spielt keine Rolle mehr. Mit einer Ladeleistung von bis zu 15 Watt, die Qi-Lader seit 2017 bei kompatiblen Geräten erreichen können, gehören quälend lange Ladezeiten der Vergangenheit an.

Als rasant kann man die Entwicklung des Qi-Standards aber nicht bezeichnen, wenn man bedenkt, dass bereits 2009 mit dem Palm Pre ein Qi-fähiges Gerät auf den Markt gekommen war. 2012 implementierte Nokia (Lumia 820 & 920) den Standard, im selben Jahr stellte Samsung mit dem Galaxy S3 sein erstes Smartphone vor, bei dem sich Qi nachrüsten ließ. Es dauerte bis 2017 bis Apple nachzog (iPhone 8 & iPhone X). Und auch heute noch gilt: So schnell wie mit Netzteilen mit 30 Watt und mehr, die in unseren Tests passende Smartphones in mitunter weniger als 20 Minuten zu 50 Prozent befüllen, geht es per Qi nach wie vor nicht.

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