Drei Klavierlern-Dienste im Vergleich: Skoove, Music2Me und Flowkey

Mit Online-Klavierlerndiensten lernen selbst Einsteiger in wenigen Minuten erste Melodien zu spielen. Doch können die Dienste einen echten Lehrer ersetzen?

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(Bild: Oliver Martin-Lopez)

Von
  • Martin Reche
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Klavierunterricht mit einem Lehrer aus Fleisch und Blut ist eine feine Sache, bringt aber einige Nachteile mit sich: Er ist teuer, man ist an feste Termine gebunden und menschlich passt es zwischen Lehrer und Schüler auch nicht immer. Hier setzten die Online-Dienste Skoove, Music2Me und Flowkey an. Damit können Klavierneulinge und Hobbypianisten zu jeder Tages- und Nachtzeit üben und das zu vergleichsweise überschaubaren Kosten.

Fortgeschrittene Pianisten studieren mit den virtuellen Klavierlehrern neue Stücke von Pop über Rock bis hin zu Klassik und Jazz ein. Neueinsteiger sollen mit den Diensten schnell erste Klaviermelodien erlernen können. Dabei setzen Music2Me, Skoove und Flowkey teilweise auf unterschiedliche Lehrkonzepte. Während der eine Dienst sein Wissen durch reinen Videounterricht vermittelt, lauscht der andere auf das Spiel des Pianisten und reagiert aktiv darauf.

Meint man es mit dem Lernen des Instruments richtig ernst, wird schnell klar: Klavierlernen umfasst viel mehr als "nur" das Spiel mit den schwarzen und weißen Tasten. Mindestens genauso wichtig sind eine korrekte Körperhaltung und die richtige Fingertechnik. Hier drohen im schlimmsten Fall Verspannungen und Schmerzen, wenn man in falscher Körperhaltung übt – ein wichtiger Punkt, den alle Dienste berücksichtigen sollten. Und auch die Fußarbeit mit den drei Pedalen eines Klaviers sollte ebenfalls vermittelt werden – die gleichzeitige Koordination von Händen und Füßen im Takt der Musik ist nochmal um einiges schwieriger, als wenn man sich ausschließlich auf die Hände konzentrieren muss.

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