E-Auto Polestar 2 mit Android Automotive im Test

Die Volvo-Tochter Polestar lässt bei ihrer Konzernmutter Geely ein E-Auto schmieden. Spannend: In der Mittelkonsole steckt erstmals Android Automotive OS.

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Von
  • Sven Hansen
  • Stefan Porteck
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Es gibt immer mal wieder Autos, auf die man besonders gespannt ist. Der Polestar 2 ist eines davon. Für den schwedischen Autobauer Volvo, seit einer Dekade in chinesischer Hand, war Polestar zunächst nur eine Untermarke für einen besonders flotten Hybrid. Nun wird der Polestar-Stern das Label für Volvos Einstieg in die reine Elektromobilität, denn bisher gab es nur Hybrid-Volvos.

Doch der Polestar ist nicht nur ein besonders agiles E-Auto, sondern auch das erste Serienfahrzeug mit Googles Betriebssystem Android Automotive. Es dient zwar auch der Unterhaltung und der Navigation, kann aber zusätzlich die Steuerung zahlreicher Fahrzeugkomponenten übernehmen. Das Google-Betriebssystem läuft direkt auf der Hardware des Autos und geht inhaltlich über das hinaus, was die schon länger verfügbare Infotainment-App Android Auto vom Smartphone aus auf Infotainment-Displays kompatibler Autos schubsen kann.

Unser Testfahrzeug war als Sonderausstattung mit Panoramadach und dem Performance-Paket ausgestattet, das für 6000 Euro Aufpreis mit Bremsen und Stoßdämpfern wie aus einem Rennwagen protzt. Fürs Auge gibts die Sicherheitsgurte, Ventilkappen und Bremssattel in goldenem Bling-Bling-Look. 66.000 Euro steht auf dem Preisschild. Dafür bekommt man eine Vollaustattung, die anderswo schnell mal mit einem fünfstelligen Aufpreis ins Kontor schlägt.

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