Ein Jahr Arcade: Was Apples Spieledienst inzwischen taugt

Spielspaß auf allen Systemen versprach Apple zum Start, enttäuschte aber auf Fernseher und Mac. Wir haben geschaut, wie sich der Abo-Dienst gemausert hat.

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Apple Arcade

Ein Mann benutzt den Spiele-Abo-Dienst Apple Arcade auf einem iPad.

(Bild: dpa, Andrea Warnecke/dpa)

Von
  • Kai Schwirzke
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Als wir vor einem Jahr über den Start von Apple Arcade berichteten, fiel unser Urteil freundlich aus: Unter den damals noch knapp über 70 Spielen gab es hinreichend Titel, die unserer Ansicht nach den monatlichen Obolus von 5 Euro rechtfertigten. Als dann mehr und mehr Spiele auch für Mac und Apple TV erschienen, runzelten wir häufiger die Stirn. Grafisch waren selbst die besten Titel allenfalls mit einer Playstation 3 oder einer Nintendo Switch vergleichbar; die Controller-Unterstützung am Mac ließ zu wünschen übrig oder fehlte bei einigen Titeln.

Ohnehin wagte Apple einen riskanten Spagat: Selbst wenn aktuelle iPads und iPhones hinsichtlich ihrer Rechen- und Grafikleistung den Vergleich mit vielen Desktop- und Mobilrechnern immer weniger scheuen müssen, stehen Entwickler seither vor der ebenso kniffligen wie undankbaren Aufgabe, ihre Spiele auch auf einer Fülle älterer Geräte halbwegs attraktiv zu präsentieren. Das fordert seinen Tribut, sowohl bei Umfang, Komplexität und vor allem auch der Grafik.

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Viele Spieler stellen zudem beim Casual Gaming ganz andere Anforderungen als beim Zocken von Triple-A-Titeln am Mac oder der Spielekonsole. Wo unterwegs zumeist eher schnelle Zugänglichkeit und zeitlich überschaubare Aufgaben gefragt sind, darf es zuhause gerne etwas anspruchsvoller sein. Wer mag sich schon eine epische, aufwändig erzählte Geschichte ausschließlich auf seinem iPhone ansehen? Bislang schien sich Apple Arcade jedoch vornehmlich auf die mobilen Geräte zu konzentrieren.

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