Elektro-Schafe: Mähroboter zwischen 620 und 1200 Euro im Test

Rasenmähen kann man sich von einem Roboter abnehmen lassen, die werden immer besser und billiger. Wir haben sechs Geräte mit iOS-App in der Praxis getestet.

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Kaum zu glauben: Mähroboter gibt es bereits seit 25 Jahren. In dieser langen Zeit haben sie sich zu brauchbaren Gartengeräten entwickelt, die man beim Discounter oder im Baumarkt kauft. Wir haben wir uns aus dem inzwischen recht großen und schwer zu überblickenden Angebot sechs beliebte Exemplare mit App ausgesucht, die von den bekannten Herstellern Wolf-Garten, Gardena, Bosch, Worx, Robomow und AL-KO stammen (siehe Testtabelle) und für Rasenflächen von mindestens 400 m² taugen. Wir haben die Geräte im Zusammenspiel mit dem iPhone getestet, alle Hersteller bieten aber auch eine Android-App an.

Zum Test musste jedes Gerät mindestens fünf Tage im privaten Garten des Autors das Gras kürzen. Der 2019 neu angelegte, kräftig wachsende Rasen um ein Einfamilienhaus dehnt sich über eine Fläche von rund 250 m² aus und weist sowohl Engstellen und Hindernisse als auch Steigungen bis zu 24 Grad auf. Dank einer am Souterrain-Fenster platzierten Fritzbox und zwei weiteren Repeatern im Haus gibt es überall auf dem Grün WLAN-Empfang, falls ihn die Mähroboter für Statusmeldungen brauchen sollten. In der Regel bekamen die Kandidaten drei Stunden, von 9 bis 12 Uhr, Zeit zum Mähen, am Nachmittag konnte die Familie den Garten wieder übernehmen.

Jeder Kandidat brauchte einen Begrenzungsdraht, der seine Aktionsfläche definiert, sonst nahm keiner von ihnen die Arbeit auf. Los geht es mit der Basisstation, die einen schwachen Strom auf das Kabel gibt, dessen elektrisches Feld die Sensoren in den Mährobotern erspüren.

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