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Es muss nicht immer WhatsApp sein: Sieben Messenger-Alternativen im Vergleich

WhatsApp-Besitzer Facebook verschreckt immer mehr Anwender mit seiner Datensammelwut. Wir haben Messenger-Alternativen auf Features und Diskretion abgeklopft.

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(Bild: Albert Hulm)

Inhaltsverzeichnis

Statt einen Partner für eine Mitteilung anzurufen, chatten Smartphone-Besitzer ihr Gegenüber immer häufiger mit einem Instant-Messenger an. Voraussetzung für einen funktionierenden Chat ist allerdings, dass alle Teilnehmer mit einer passenden Client-App an einem Netz von Servern angemeldet sind, die über dasselbe Protokoll miteinander kommunizieren. Darüber muss man sich beim Einsatz von WhatsApp keine Gedanken machen: Das hat praktisch jeder auf seinem Smartphone. Bei vielen anderen Messengern muss man einkalkulieren, dass man den gewünschten Partner damit nicht auf Anhieb erreicht. Dann gilt es zunächst einmal herauszufinden, wen man mit welchem Messenger anchatten kann, und wen man erst für die entsprechende App begeistern muss.

Wir haben deshalb auch die Verbreitung jedes unserer Testkandidaten bewertet. Die Liste der Downloadzahlen aus den App-Stores von Apple und Google führt WhatsApp in Deutschland an, während etwa in den USA der Facebook Messenger dominiert. Für andere Dienste informieren Marktforscher und Anbieter über Benutzer, die den Dienst mindestens einmal pro Monat benutzen (MAU, Monthly Active Users). Die zugänglichen Angaben haben wir als Anhaltspunkte in der Testtabelle aufgeführt, obwohl sie nicht direkt miteinander vergleichbar sind.

Zur Bewertung der Sicherheit von Kontakt- und Verbindungsdaten bei den einzelnen Diensten beziehen wir uns – soweit vorhanden – auf unabhängige Sicherheits-Audits und auf die Dokumentationen der Übertragungsprotokolle. Daraus lässt sich auch ableiten, wie gut frühere Nachrichten noch im Rahmen der sogenannten Perfect Forward Secrecy geschützt sind, falls der verwendete kryptografische Schlüssel mit einem künftig verfügbaren Verfahren geknackt werden kann. Details zu den sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten beschreibt der Artikel "So sichern Sie Ihre private Kommunikation".

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