Eve Water Guard im Kurztest: Smarter Wassersensor für Apple Home

Tritt Wasser aus, schlägt Eve Water Guard lautstark Alarm und meldet es an iPhone & Co. Der Sensor unterstützt das Mesh-Netzwerkprotokoll Thread.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 6 Beiträge
Eve Water Guard

(Bild: Eve)

Von
  • Johannes Schuster

Eve Water Guard sitzt in der Steckdose und entdeckt ausgetretenes Wasser über ein zwei Meter langes Kabel, das auf dem Boden auslegt wird. Es lässt sich bis auf 150 Meter verlängern, wobei zwei zusätzliche Meter jeweils 20 Euro kosten. Wird die Ummantelung des Kabels an einer Stelle feucht, fängt das Gerät an zu blinken und laut zu piepen.

Der Hersteller gibt eine Lautstärke von 100 dB an, wir konnten in unserem Labor 83,4 dB(A) messen. Der Unterschied erklärt sich vor allem durch die verwendeten Mikrofonabstände: Eve misst bei 30 und wir bei 100 cm. Zum Vergleich: Rauchmelder müssen 85 dB(A) schaffen.

Die neue Version des Wassermelders beherrscht neben Bluetooth den wandgängigen Funk Thread, der ein wesentlicher Bestandteil des ebenfalls neuen Smart-Home-Standards Matter ist. Der Water Guard wird damit nicht nur besser erreicht, er agiert als Gerät, das seinen Strom aus der Steckdose bezieht, zudem als Repeater für andere Thread-Devices.

Um Thread in HomeKit zu nutzen, benötigt man einen HomePod mini oder ein Apple TV 4K der zweiten Generation als Steuerzentrale. Ansonsten verwendet das Gerät Bluetooth und unterstützt entsprechend auch ältere HomeKit-Zentralen. Für größere Entfernungen bot Eve früher einen Bluetooth-Extender an, der im Handel noch abverkauft wird.

Eve Water Guard (Wassersensor für HomeKit)
Hersteller: Eve
Lieferumfang: Wassermelder, 3 Steckdosenadapter, 2 m Sensorkabel (weitere 2 m: 20 Euro)
Systemanforderungen: Gerät mit iOS ab 14, für Mobilfunk-Mitteilungen: HomeKit-Steuerzentrale, für Thread: HomePod mini oder Apple TV 4K Gen 2
Preis (Hersteller): 100 €

Hat man den Water Guard mit seinem Apple-HomeKit-Setup verknüpft, erhalten alle Hausbewohner im Schadensfall eine Push-Meldung auf ihr iPhone. Das stoppt zwar den Wasseraustritt nicht, aber vielleicht kann man so schneller reagieren und die Kosten möglichst klein halten. Für dieses Gefühl der Sicherheit zahlt man 100 Euro und vielleicht noch einmal 100 für den HomePod mini – ist dann aber auch für weitere Thread-Geräte bereit. Der Aufpreis zu der im Handel ebenfalls noch angebotenen, älteren Version des Eve Water Guard zusammen mit dem Bluetooth-Extender ist beträchtlich, aber lohnend.

Mehr von Mac & i Mehr von Mac & i

(lbe)