Falt-Smartphone Motorola razr 5G im Test

Das Motorola razr 5G lässt sich zusammenklappen wie sein Urahn vor fast 20 Jahren. Zumindest optisch ist die Reinkarnation gelungen.

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Von
  • Robin Brand
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Zu Handyzeiten war das Razr V3 ein kultiges Klapptelefon. Mit dem razr 5G versucht sich Motorola an einem Comeback: Wie sein 17 Jahre alter Urahn lässt sich das razr 5G in der Mitte zusammenklappen. Aufgeklappt entfaltet sich ein 6,2 Zoll großer OLED-Screen, nicht größer als bei herkömmlichen Smartphones. Anders als die faltbaren Huawei Mate X und Samsung Galaxy Fold soll das razr 5G kein ultraportables Tablet sein, sondern durch den Faltmechanismus ein kompaktes Smartphone für den Transport in der Hosentasche.

Unterschiede sieht man zwar kaum, doch das razr 5G ist bereits Motorolas zweiter Versuch eines Klapp-Smartphones. Die zweite Auflage des razr hat der Hersteller um einige offensichtliche Schwächen bereinigt. Anders als der Vorgänger ist die überarbeitete Version mit einem Steckplatz für eine SIM-Karte ausgestattet. Die zuvor ausschließliche Möglichkeit, das Smartphone per eSIM zu betreiben, bleibt zusätzlich bestehen. Dem Preis von 1500 Euro entsprechend ist das razr nun auch 5G-fähig.

Der Metallrahmen des razr hinterließ im Test einen robusten Eindruck. Das Faltscharnier hält das Display zuverlässig in Position, das heißt entweder komplett geöffnet oder zusammengeklappt. Zwischenschritte lässt das Scharnier nicht zu. Darin unterscheidet sich das razr vom einzig anderen ähnlich kompakten Foldable, dem Samsung Galaxy Z Flip. Dieses lässt sich auch halb geöffnet betreiben und verteilt dann Bedienelemente und Inhalte einiger Apps in die verschiedenen Displayhälften, was durchaus praktisch sein kann.

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