Falt-Smartphones im Test: Samsung Galaxy Z Fold4 und Flip4

Samsungs faltbare Smartphones gehen mit mehr Power und stärkeren Akkus in die vierte Runde. Fold und Flip ähneln sich, erfüllen aber unterschiedliche Wünsche.

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  • Steffen Herget
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Selten, besonders und irgendwie aufregend, das waren Falt-Smartphones, als man sie vor drei Jahren nach quälend langer Wartezeit endlich kaufen konnte. Aber auch seltsam unsinnig: Die ersten Modelle waren unhandlich, nicht besonders praktisch, nicht robust genug – und furchtbar teuer noch dazu. Günstig sind die aktuellen Modelle Galaxy Z Fold4 und Flip4 zwar noch immer nicht, aber bei den restlichen Punkten hat sich seit den ersten Foldables eine Menge getan.

Samsung verfolgt mit den beiden Smartphones unterschiedliche Ansätze. Das Flip ist im Stile eines alten Klapphandys gehalten und wird horizontal gefaltet. Geöffnet hält man ein normales Smartphone mit 6,7-Zoll-Bildschirm in der Hand, zusammengeklappt ist das Flip kinderleicht zu verstauen – zwar doppelt so dick, aber nur noch halb so lang. Das zweite Display an der Außenseite ist als Mäusekino nur für Benachrichtigungen, Musiksteuerung und wahlweise als Kamerasucher gedacht.

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Das Fold hingegen hat vorne ein Display in einigermaßen gängigem Format, mit dem man im Prinzip alles machen kann. Aufgeklappt wie ein Buch wird aus dem Fold eine Mischung aus Riesenhandy und Minitablet, das mit Multitasking und Stiftunterstützung als Arbeitsgerät für unterwegs herhalten soll – und natürlich als Unterhaltungskünstler.