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Fedora 29: Ausblick auf RHEL 8

Fedora 29 dient als Basis für das kommende Red Hat Enterprise Linux 8. Dank Modularity können Systemverwalter unterschiedliche Paketversionen parallel nutzen.

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Fedora ist mehr als nur die Consumer-Variante von Red Hats Enterprise Linux (RHEL), die Entwickler testen in der Linux-Distribution auch neue Funktionen für das kommende RHEL. Das aktuelle Fedora 29 bringt zum Beispiel eine flexiblere Paketverwaltung mit und liefert Systemverwaltern einen Vorgeschmack auf RHEL 8.

Fedora umfasst drei Editionen, die alle gemeinsame Basispakete nutzen: Fedora Workstation für den Desktop-Einsatz, Fedora Atomic Host für Cloud- und Containerinstanzen sowie eine Servervariante. Letztere ist für Systemverwalter interessant, die RHEL einsetzen, weil sie einen Ausblick auf die zukünftige Version gibt und so Anhaltspunkte für eine langfristige Planung liefert. Für den produktiven Einsatz ist der Fedora-Server weniger geeignet – und auch nicht gedacht –, da nicht jede neue Software automatisch problemlos und stabil läuft.

Kleine Probleme tauchten im Test etwa beim Upgrade von Fedora-28-Systemen auf. Einmal gingen die deutschen Umlaute verloren und auf einer Workstation liefen einige Programme aus zusätzlichen Quellen (RPMfusion) zunächst nicht. Die Fehler behoben die Fedora-Entwickler wie üblich innerhalb weniger Tage.

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