Fedora 33 im Test: Neue Vorgaben mit Btrfs, Systemd-Resolved und zRAM

Die Linux-Distribution Fedora stellt einige Weichen neu: Die Variante "Fedora IoT" wurde zu einer "Offiziellen Ausgabe" aufgewertet.

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Von
  • Keywan Tonekaboni
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Die Entscheidung, ab Fedora 33 Btrfs als Standard-Dateisystem für die Desktopvarianten zu verwenden, sorgte für ein gewisses Aufsehen: In seinem Enterprise Linux (RHEL) hatte Fedora-Sponsor Red Hat das vielversprechende Dateisystem 2017 fallengelassen und setzt stattdessen auf XFS ergänzt durch die Storage-Management-Software Stratis. Die Wahl zugunsten von Btrfs ging aber von der Community aus und sollte nicht als ein Umdenken bei Red Hat fehlinterpretiert werden. Red-Hat-Entwickler initiierten wiederum die Aufnahme von Stratis 2.1 in Fedora 33.

Bereits bisher ließ sich während der Installation Btrfs für die Systempartition auswählen, aber man musste diese dann händisch einrichten. Das war mit dem im Fedora-Installer integrierten, traditionell dürftigen Partitionierer umständlich. Bei unseren Testrechnern hat Fedora zwei Subvolumes für die Systempartition (/) und Benutzerverzeichnisse (/home) eingerichtet sowie eine Ext4-Partition für /boot.

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Abseits der Subvolumes verwendet Fedora bisher keine der Btrfs-Features wie Snapshots oder Kompression. Da ist openSUSE längst weiter, das Btrfs-Snapshots für eine im Grub-Bootmenü integrierte Rollback-Funktion nutzt.

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