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Firefox, Edge und Brave: Drei Browser im Kampf gegen Werbetracker

Datensparsame Browser wie Firefox, Brave und bald auch der runderneuerte Microsoft Edge machen es der Werbebranche schwer. Die Tracker-Industrie rüstet auf.

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Datenschutz ist eines der wichtigsten Thema bei Browsern: Hersteller rüsten ihre Surf-Anwendungen gegen aufdringliche Werbung und Tracker auf oder kündigen einschlägige Funktionen zumindest an. Es gibt sogar zwei Browser, die besonderen Wert auf den Schutz der Privatsphäre ihrer Anwender legen.

So ist im Herbst 2019 Brave in Version 1.0 erschienen. Treibende Kraft hinter diesem Browser ist Ex-Mozilla-Chef Brendan Eich. Seiner Meinung nach sind Websites zu sehr mit Werbung und Trackern überfrachtet, die Benutzer ausspionieren. Mit Brave stellt er der traditionellen Online-Werbung nun ein neues Modell entgegen, von dem Werber, Publisher und Nutzer gleichermaßen profitieren sollen.

Reklame inklusive der Tracker filtert Brave aus Webseiten heraus. Viele große Websites laden so merklich schneller. Stattdessen zeigt der Browser selbst Werbung in Form von Push-Meldungen an, wenn der Nutzer es wünscht. Der entscheidet in den Browser-Optionen, wie viele dieser Textanzeigen er lesen möchte: Die Frequenz reicht von ein bis maximal fünf Hinweisen pro Stunde – allerdings haben die Betreiber der jeweils angezeigten Sites nichts davon.

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