Fitbit Charge 4 im Test: Fitness-Tracker mit GPS

Der Fitness-Tracker Charge 4 hat einen eingebauten GPS-Chip und ist somit unabhängig vom Smartphone – das soll Ausdauersportler ansprechen.

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Der hohe Kaufpreis fürs Fitnessband Charge 4 schreckt ab – schließlich gibt es ähnliche Bänder schon für 20 bis 30 Euro. Eine besonders selbstbewusste Eleganz wie noch bei der hauseigenen Fitnessuhr Ionic mag man dem blassschwarzen Tracker im Kunstharzgehäuse auch nicht zuschreiben, zumal der Übergang zwischen dem Anzeigeblock – ein dimmbares einfarbiges OLED – und dem Plastikarmband eine auffällig breite Spalte hat und scharfkantig ist. Das Armband lässt sich werkzeuglos tauschen, es passen auch die Bänder für das Vorgängermodell Charge 3.

Tatsächlich hat sich auch Fundamentales getan: Erstmals hat Fitbit einen eigenen GPS-Chip eingebaut, der Positionsdaten für sieben Sportarten aufzeichnen kann, ohne dass ein Smartphone in der Nähe sein muss. So kann man sich etwa bei kürzeren Laufrunden sparen, das Handy mitzunehmen.

Laut Hersteller muss das Band ohne GPS-Nutzung erst nach sieben Tagen wieder an den proprietären USB-Ladeclip, im GPS-Betrieb nach nur noch rund fünf Stunden. Im Test stoppte das Band bei einer Wanderung aber schon nach zweieinhalb Stunden sang- und klanglos ohne Rückmeldung die Aufzeichnung, obwohl der Akku zu Beginn noch dreiviertelvoll war. Ursache: Das Band nutzt selbst dann den bordeigenen stromdurstigen GPS-Chip, wenn es die Positionsaufzeichnung eigentlich einem damit verbundenen Smartphone in Reichweite überlassen könnte.

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