Fitnessuhr Fitbit Sense mit EKG und Stressmessung im Test

Fitbit stattet die Fitbit Sense mit einer EKG-Funktion und einer Stressmessung über den Hautwiderstand aus. Ein Abodienst hilft bei der Datenanalyse.

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  • Michael Link
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Es wurde langsam Zeit für einen Nachfolger für die schon etwas betagte Fitbit Ionic und die Versa 2. Die Fitbit Sense deutet in vielerlei Hinsicht Änderungen im Fitbit-Universum an. Die Uhr selbst bleibt zwar der wichtigste Sammler für Körperdaten, mehr Gewicht legt der im vorigen Jahr von Google gekaufte Konzern aber auf die Auswertung – von der Google nach eigenem Bekunden nicht profitieren will. Die Interpretation der Fitnessdaten gliedert sich bei der Sense in zwei Teile: einen kostenlosen, der die wichtigsten Grunddaten abdeckt, sowie das aufpreispflichtige Fitbit Premium, das zudem eine weit gespannte Ratgeberkomponente enthält.

Der Schritt zu mehr Ratschlägen auf Basis konkreter Daten klingt plausibel: Viele Plattformen sondern lediglich platte Anfeuerungen zu mehr Aktivität ab und motzen sogar dann über ein nicht erreichtes Schrittziel, wenn man gerade eine schweißtreibende 80-km-Radtour absolviert hat.

Die Fitbit Sense zielt weniger auf Sportdatensammler denn auf Leute, die ihr Wohlbefinden im Auge haben und dazu auch Gesundheitsdaten auswerten wollen. Die Uhr wartet dafür mit einer Phalanx von sensorischen Messungen auf, die andere Hersteller teilweise nicht bieten: Darunter sind beispielsweise ein elektrodermaler Hautscan, der Aufschluss über den Stresslevel des Trägers liefern soll, sowie die Möglichkeit, ein EKG zur Erkennung etwa eines Vorhofflimmerns zu erstellen. Die App erstellt sogar ein PDF mit Gesundheitsdaten und eines mit dem EKG-Verlauf für den Arztbesuch.

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