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Fotografieren mit dem Balgengerät

Balgengeräte sind quasi so alt wie die Fotografie selbst, durch die Entwicklung verstellbarer Objektive aber über die Jahre in eine Nischen position gewandert. Thomas Gade stellt Geräte und Einsatzmöglichkeiten vor und zeigt, wo Balgengeräte noch immer Vorteile gegenüber Spezialobjektiven bieten – nicht zuletzt durch die Entwicklung digitaler Steuerungen.

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Fotografieren mit dem Balgengerät

Inhaltsverzeichnis

Seit dem Siegeszug der Digitalfotografie haben Balgengeräte deutlich an Beachtung verloren. Passen Balgengeräte also überhaupt noch zur aktuellen Fototechnik? Die Antwort ist ein klares „Ja“. Die Digitaltechnik macht nämlich vor ihnen keineswegs halt und momentan finden äußerst spannende Entwicklungen auf diesem Gebiet statt. In diesem Artikel lernen Sie Einsatzzwecke, Aufbau und Funktionsweise von Balgengeräten kennen und erfahren, wie sie sich in die heutige Fototechnik einfügen.

Bei klassischen Festbrennweiten erfolgt das Fokussieren durch die Veränderung des Abstands zwischen Optik und Sensor. Bei Unendlich ist der Abstand am kleinsten; beim Fokussieren auf nahe Motive vergrößert er sich entsprechend. Dabei wird das Fotoobjektiv bis zum Nahanschlag verlängert. Innerhalb dieser Grenzen stellt der Fotograf das Motiv mit dem integrierten Mechanismus des Fotoobjektivs scharf.

Die Nahgrenze ist allerdings meist zu weit entfernt, um kleine Motive wie Insekten formatfüllend aufzunehmen. Nur spezielle Makroobjektive bilden eine Ausnahme: Sie erreichen ohne Hilfsmittel einen Abbildungsmaßstab von 1:1 und mehr. Damit lässt sich eine Biene in Originalgröße auf einem APS-C Sensor aufnehmen.

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