Fritzbox 5590 für Glasfaseranschlüsse im Test

AVMs Fritzbox 5590 bringt das Internet über einen schnellen Glasfaseranschluss in Haus oder Wohnung und verteilt es mit modernem Wi-Fi-6-WLAN weiter.

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  • Ernst Ahlers
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Die im Mai des Jahres 2022 erschienene Fritzbox 5590 hat von vielen im Heimnetz nützlichen Dingen mehr als ihre kleine, seit dem Frühjahr 2021 erhältliche Schwester 5530: vier statt zwei MIMO-Streams im Wi-Fi-6-WLAN auf beiden Funkbändern, vier statt zwei Gigabit-LAN-Ports, zwei statt einen Anschluss für Analogtelefone und zwei statt keine USB-Ports. Schon damit hätte sie das Etikett Glasfaser-Topmodell verdient.

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Doch das wichtigste Merkmal ist ihr rasanter Router-Prozessor. In der 5590 erledigt ein Qualcomm IPQ8072A mit vier 2 Gigahertz flotten Cortex-A53-Kernen den Datenumschlag. Das merkt man nicht nur oberflächlich an den viel zügiger vom Browser aufgebauten Konfigurationsseiten, sondern auch deutlich beim Fritz-VPN.

Wir maßen im Roadwarrior-Szenario (Host im Internet greift via VPN auf Server im Fritzbox-LAN zu) je nach Datenrichtung 300 oder 440 Mbit/s. Die 5530 (Test) mit ihrem veralteten CPU-Kern (MIPS32-Quadcore mit 800 MHz) schaffte in derselben Situation gerade mal 6 und 21 Mbit/s. Wir sind sehr gespannt, ob sich beide Geräte mit dem neuen WireGuard-VPN annähern, das zurzeit in Labor-Firmwares für andere Modelle erscheint.