Fritzbox-Konkurrent im Test: DSL-Router Keenetic Hero mit Mesh-WLAN-Controller

In Osteuropa sind die Netzwerkverteiler von Keenetic schon verbreitet. Nun tritt die Firma auch in Deutschland an. Im Test beeindruckte ihr Router Hero DSL.

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Von
  • Ernst Ahlers
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Die Ausgründung des Netzwerkherstellers Zyxel ist schon seit 2017 selbstständig, doch den Namen Keenetic kennt hierzulande kaum jemand. Das dürfte sich nun ändern: Seit Kurzem sind über Amazon sieben WLAN-Routermodelle zu teilweise sehr niedrigen Preisen erhältlich.

70 Euro für einen WLAN-Router mit Supervectoring-Modem können als Schnäppchen gelten. Der Hero DSL bringt das Internet über die Telefonleitung mit bis zu 300 Mbit/s ins Haus. Der nicht mal 40 Euro kostende Speedster arbeitet per Ethernet mit beliebigen externen Modems oder alternativ als WLAN-Mesh-Repeater. Wir haben beide Geräte ins Labor geholt.

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An einem Telekom-VDSL-Anschluss verhielt sich der per Browser bediente, automatisch auf Deutsch startende Setup-Assistent des Hero-Routers vorbildlich: In wenigen gut erläuterten Schritten bringt man das Internet an den Start, inklusive Multicast-IPTV (Telekom MagentaTV), das anschließend im LAN und WLAN – auf Wunsch ebenso im Gast-WLAN – verfügbar ist. Das galt leider nicht für das immer wichtigere IPv6-Protokoll. Hierfür mussten wir mit wenigen Klicks eine Erweiterung aus dem Hersteller-Repository nachladen und die Funktion aktivieren. Danach bekamen zwar die Hosts im internen Netz IPv6, nicht aber die im Gast-WLAN und in weiteren Netzwerkzonen.