Fünf E-Bikes für die City mit smarten Features im Vergleich

Schweißfrei ans Ziel: Die smarten Räder von Ampler, Angell, Canyon, Cowboy und VanMoof reichen von der sportlichen Flunder bis zur gemütlichen Kutsche.

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(Bild: Ampler)

Von
  • Robin Brand
  • Stefan Porteck
  • Steffen Herget
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Aus E-Bike wird Smart Bike: Das Rad führt Buch über die Trittfrequenz, plant die Route, verschickt eine Warnung, wenn sich Langfinger am Schloss zu schaffen machen oder benachrichtigt hinterlegte Kontakte, wenn man gestürzt ist.

Wir haben uns fünf clevere Drahtesel für die Stadt näher angeschaut. Darunter drei spartanische, leichte Vertreter mit Hinterradmotor: das Ampler Curt, das Angell und das Cowboy 3. Das schicke VanMoof S3 ist mit einem Frontmotor ausgestattet, das auffällige Kraftpaket Canyon Precede:On CF 9 mit einem Bosch-Mittelmotor. Die Antriebe reichen vom wartungsarmen Singlespeeder (Angell, Cowboy 3) über Kettenschalter (Ampler Curt) bis hin zur verkapselten Nabenschaltung (Canyon Precede:On CF 9, VanMoof S3).

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Bauartbedingt können die Hersteller für die Pedelecs mit Nabenmotoren leichtere Rahmen verwenden, weil prinzipiell jeder Rahmen passt und nicht wie beim Mittelmotor auf diesen ausgelegt sein muss. Das sieht man auch: Die vier E-Bikes mit Nabenmotoren geben sich nicht auf den ersten Blick als solche zu erkennen – allen voran das Ampler Curt. Der Motor sitzt unauffällig im Hinterrad und ist hinter der 11-fach-Kassette kaum zu entdecken, der Akku ist im schlanken Rahmen versteckt. Die E-Bikes von Angell, Cowboy und VanMoof stehen dem kaum nach, machen sich aufgrund ihrer futuristischen Rahmendesigns aber verdächtig. Canyon dagegen pfeift auf jegliche Zurückhaltung: Der auffällige Mittelmotor des Precede:On ist umschlossen von einem fetten Carbonrahmen – protzig, aber nicht unstimmig.