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Fünf Notebooks mit der zehnten Core-i-Generation und matten 14-Zoll-Bildschirmen

Im Test müssen sich fünf 14-Zoll-Notebooks für rund 700 Euro beweisen und zeigen, was sich besser schlägt: Intel-CPUs aus 14- oder aus 10-Nanometer-Fertigung?

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Trotz vollmundiger Versprechen zur Auslieferung Mitte 2019 dauerte es bis in den Spätherbst, bis Notebooks mit Prozessoren der nunmehr zehnten Core-i-Generation in größeren Stückzahlen und von verschiedenen Herstellern verfügbar waren. Wir haben fünf damit ausgestattete 14-Zoll-Notebooks ins Labor geholt: Acer Aspire 5 (A514-52), Asus VivoBook S14 (S432FA), Dell Inspiron 14 (3493), HP 14s (dq1) und Lenovo ThinkBook 14-IML. Sie kosten zwischen 700 und 780 Euro, wofür man außer modernen CPUs auch große SSDs und matte IPS-Bildschirme bekommt.

Comet Lake oder Ice Lake, das ist hier die Frage – ein bisschen fühlt man sich wie bei Shakespeare, wenn man Intels Notebook-Prozessoren der zehnten Core-i-Generation näher betrachtet. Sie besteht nämlich aus zwei unterschiedlichen CPU-Baureihen. Comet-Lake-Modelle, die man an Bezeichnungen im Format 10xxxU (etwa Core i5-10520U) erkennt, sind die x-te Überarbeitung der 14-Nanometer-Kernarchitektur, die erstmals 2015 mit Skylake als sechste Core-i-Generation eingeführt wurde – kleinere Anpassungen mal ausgenommen. Comet Lake soll zwar auch dünne Notebooks mit sechs Kernen ermöglichen, doch solche CPU-Modelle konnte man im Testzeitraum noch nicht kaufen. Im Testfeld arbeiten deshalb durchwegs wie gehabt Quad-Cores.

Ice Lake bleibt zwar bei vier Kernen, doch dafür ist bei solchen Prozessoren alles neu. Die Kerne haben eine stark überarbeitete Architektur mit größeren Caches und mehr Performance pro Taktzyklus (IPC, Instructions per Cycle). Ice-Lake-CPUs haben Modellbezeichnungen nach einem anderen Schema, nämlich 10xxGx. Das U-Suffix entfällt, obwohl die CPUs weiterhin zur altbekannten 15-Watt-Familie gehören. Intel will im Namen stattdessen auf eine weitere Neuerung hinweisen: Es gibt eine leistungsstärkere integrierte Grafikeinheit.

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