Fünf Ryzen-4000- und -5000-Prozessoren ab 100 Euro im Test

AMD schiebt günstige CPUs mit Zen-2- und Zen-3-Technik für AM4-Mainboards nach. So sind vor allem für ältere Rechner eine interessante Aufrüstoption.

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  • Christian Hirsch
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Seit dem Jahr 2020 klaffte bei AMD eine große Lücke zwischen dem Dual-Core-Prozessor Athlon 3000G mit alter Zen+-Technik für rund 80 Euro und den Sechskernern Ryzen 5 5600X und 5600G für rund 200 Euro. Wer einen günstigen Office- oder Gaming-PC bauen wollte, musste entweder mit Restposten der Vorgängergenerationen Vorlieb nehmen oder eine CPU von Intel kaufen.

Nun hat AMD die Durststrecke in diesem Segment beendet und jeweils drei Prozessoren der Serien Ryzen 4000 und 5000 für 100 bis 300 Euro ins Rennen geschickt. Damit reagiert der Chiphersteller wohl auch auf die günstigen Varianten von Intels Core-i-12000-Prozessoren.

Prozessoren und Mainboards

Die preiswerten Ryzen-CPUs sind aber nicht nur für Bastler neuer Rechner interessant. AMD stellt Mainboard-Herstellern auch eine optimierte Basis-Firmware (AGESA) zur Verfügung, womit diese BIOS-Updates für die bis zu fünf Jahre alten AM4-Mainboards mit Serie-300-Chipsätzen entwickeln können. Bislang war bei diesen Hauptplatinen wegen der begrenzten Speicherkapazität der Flash-Chips für die Firmware zumeist bei Ryzen 3000 Schluss. Nun lassen sich viele mit deutlich attraktiveren CPUs nachrüsten.