Fünf bequeme Kopfhörer mit Mikrofon für extralange Videokonferenzen

Die Ohren qualmen von den vielen langen Videokonferenzen im Homeoffice? Ohrumschließende, offene Headsets schaffen bequeme Abhilfe, ohne die Umwelt abzukapseln.

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Von
  • Hartmut Gieselmann
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Vor Corona waren Headset-Träger hauptsächlich Gamer, mobile Vieltelefonierer und Mitarbeiter in Callcentern. Für sie gibt es eine schier unüberschaubare Vielfalt an Headsets. Die Hersteller bieten diesen Zielgruppen hauptsächlich geschlossene Systeme an, die sie so gut wie möglich vom Lärm in ihrer Umgebung abschotten – im Extremfall mit aktiver Rauschunterdrückung. Wenn Sie jedoch im Homeoffice oder alleine im Büro sitzen, ist Außenlärm meist kein Problem. Ein abschließendes Headset ist hier kontraproduktiv, weil es den Träger von seiner Umwelt separiert und ihn schneller ermüdet.

Wenn Ihr Arbeitstag aus stundenlangen Videocalls und Telefonaten besteht, tragen Sie idealerweise gar kein Headset, sondern nutzen das Mikro von Computer oder Webcam. Ist das nicht möglich, weil die Nachbarn hinter einer dünnen Wand zu viel mitbekommen oder die Lüfter Ihres Notebooks zu laut in dessen Mikrofon rauschen, dann sollten Sie ein möglichst bequemes, offenes Headset wählen. Ohrumschließende Modelle sind angenehmer zu tragen als ohraufliegende. Ihre Polsterringe übertragen den Anpressdruck auf den Schädel und nicht auf die empfindlichen Ohrmuscheln. Die offene Bauweise vermindert zudem Wärmestau, sodass Sie weniger schwitzen.

Die Auswahl am Markt ist leider sehr klein, weil die Hersteller sich bislang kaum auf den Anwendungsfall "stundenlange Videokonferenzen daheim" eingestellt haben. Gefunden haben wir lediglich vier Modelle: zwei von Audio-Technica (ATH-ADG1X (ab 169,71 €) und ATH-PDG1a (ab 159,94 €)) sowie zwei Gaming-Headsets von Epos (Sennheiser Game One (ab 162,69 €) und GSP 500 (ab 176,44 €)). Als Alternative haben wir ein fünftes Modell aus einem Kopfhörer und einem Ansteckmikrofon zusammengestellt: Als Kopfhörer wählten wir den offenen AKG K702 (ab 128 €) und ergänzten ihn mit dem ModMic USB von Antlion Audio (ab 85,69 €).

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