GPU-Server Dell DSS 8440 mit NVIDIA-GPUs für performante KI- und ML-Anwendungen

Vier Netzteile und zwölf Lüfter sind notwendig, um im Dell DSS 8440 zehn Nvidia Tesla V100 zu versorgen. Von der Rechenkraft profitieren KI- und ML-Entwickler.

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Zeiten ändern sich: RISC war gestern, noch davor gab es teure und schwer bedienbare Parallelrechner. Nun kommen spezielle GPU-Server auf den Markt – sie kosten zwar noch immer viel, lassen sich als x86-64-Hardware aber einfacher steuern.

Beim Dell EMC DSS 8440 handelt es sich um ein solches Server-Einhorn: Zwar hat auch er zwei Xeon-Gold-CPUs und die übliche Ausstattung fürs Rack-Blech – doch all das gleicht eher dem Transporter, der die Formel-1-Boliden zur Piste schleppt. Die Xeon-CPUs scheinen ein notwendiges Übel zu sein, ein Zugeständnis an die Kompatibilitätszwänge eines sogenannten Personal Computers von vor 38 Jahren.

Von vorne sieht die Maschine wie ein Wärmetauscher aus, schemenhaft erkennt man zwölf große Ventilatoren hinter einem Drahtgitter. Um einen DSS 8440 ins Rack zu hieven, sollte der Administrator einen Kollegen um Hilfe bitten und vorher kurz die Sicherungen überprüfen – das vier Höheneinheiten einnehmende Ungetüm wiegt gut 50 kg, ist bei einer Länge von 85 cm nicht gerade handlich und hat mächtig Appetit auf Strom.

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