Gaming-Notebooks mit raytracingfähigen GPUs im Test

Gaming-Notebooks befinden sich im Umbruch. Bei der nutzbaren Performance kommt es auf das individuelle Modell und nicht auf Komponentennamen im Datenblatt an.

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Von
  • Florian Müssig
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Gaming hat in Pandemiezeiten einen Aufschwung erlebt: Wenn man eh durchgängig zu Hause ist, dann kann man nach dem Homeoffice-Arbeitstag ja zum Ausgleich noch ein Ründchen Zocken. Das Problem: Mit dieser Idee war man nicht allein. Die im Herbst 2020 erschienenen neuen Spielekonsolen sind wegen immenser Nachfrage immer noch nicht einfach so im Handel zu bekommen oder auch nur vorbestellbar. Für PC-Spieler ist die Situation eine andere, aber nicht unbedingt bessere: Moderne GPUs eignen sich auch wunderbar zum Schürfen von Kryptowährungen wie Ethereum. Angebot und Nachfrage klaffen also auch hier weit auseinander, sodass Grafikkarten rar sind und nur zu überhöhten Preisen den Besitzer wechseln.

Ein möglicher Ausweg sind Gaming-Notebooks: Sie sind zwar ebenfalls von Komponentenmangel und Logistikherausforderungen betroffen, aber eben auch Komplettsysteme. Das bedeutet lange vorab ausgehandelte Großkundenmengen und -preise zwischen Notebook- und Komponentenhersteller statt Spekulationsobjekte. Im Handel findet man deshalb eher Preise um den Hersteller-UVP (also ohne große Rabatte) statt maßlos überzogener Angebote.

Wir haben fünf aktuelle Geräte ins Labor geholt: Acer Predator Triton 300 SE (PT514-51S), Asus RoG Strix G15 (G513QY), Dell Alienware m15 R5, Lenovo Legion 7 (16ACHg6) und Razer Blade 14 (2021). Im Asus-Gerät steckt der nagelneue AMD-Grafikchip Radeon RX 6800M, die anderen Kandidaten verwenden Nvidia-GPUs der GeForce-RTX-30-Generation – je zweimal GeForce RTX 3060 und RTX 3080. Das Asus TUF Dash F15 (Test) hatten wir kürzlich vorgestellt.

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