Geld zurückholen: Steuererklärungsprogramme für den Mac im Vergleich

Fünf Mac-Programme unterstützen mit hilfreichen Tipps oder intelligenten Fragen bei der Steuererklärung, um durch das Dickicht der Formulare zu manövrieren.

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Von
  • Inge Schwabe
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Laut statistischem Bundesamt erhielten die Bürger in der Vergangenheit im Durchschnitt mehr als 1000 Euro zurück, wenn sie etwa Fahrtkosten, die Ausgaben für einen berufsbedingten Umzug oder die Kinderbetreuung über eine Steuererklärung beim Finanzamt geltend machen konnten. Für die Jahre 2020 und 2021 wirkt sich obendrein die Homeoffice-Pauschale steuermindernd aus. Versicherungen, Reparaturen und weitere Handwerkerleistungen können die bereits erbrachte Steuerlast ebenfalls drücken, wodurch ein Teil der bereits gezahlten Abgaben gegebenenfalls zurückfließen kann.

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Die Papierform stellt das Finanzamt inzwischen fast gänzlich ein. Selbst im Rentenalter muss man im Vorfeld Gründe für sie ins Feld führen, etwa, dass man sonst eigens für die Steuererklärung einen Computer anschaffen müsste. Die elektronische Steuererklärung ermöglichen die Finanzämter über das Internetportal "Elster". Man benötigt eine Internetverbindung und ein Konto mit sicherem Zugang. Hierfür stellt Elster verschiedene Methoden für die Authentifizierung zur Wahl. Für Privatpersonen bietet sich ein Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion an oder eine Zertifikatsdatei auf dem Handy oder Computer, die Sie nach dem Einrichten erhalten.

Wer sich anstelle von Elster für die Software eines anderen Herstellers entscheidet, benötigt nicht zwingend ein Elster-Konto: Mit Ausnahme der Steuererklärung von fedoco übertragen die Hersteller die Erklärung für Sie über ihren eigenen Zugang. Zuvor muss man sich allerdings authentifizieren, etwa per elektronischem Ausweis, Selfie-Ident oder Post-Ident in einer Postfiliale. Auf dem umgekehrten Weg, nämlich von den Finanzämtern über wahlweise Ihr eigenes Elster-Konto oder den Anbieter der Software, können Sie Daten ohne viel zu Tippen in Ihre Erklärung übernehmen, die dem Finanzamt bereits vonseiten der Arbeitgeber und Krankenkassen vorliegen (siehe Abschnitt "Vorausgefüllte Steuererklärung").