Google Nest Hub: Smartes Display mit Schlaftracking und Gestensteuerung im Test

Bei der zweiten Generation ­seines Nest Hub hat Google den größten Kritikpunkt des ­Vorgängers behoben – und eine Radarfunktion fürs ­Schlaftracking eingebaut.

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Von
  • Stefan Porteck
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Auf den ersten Blick unterscheidet sich die zweite Generation des Nest Hub nicht vom Vorgänger: Zwar ist das Smart Display rund zwei Zentimeter gewachsen, doch weil der Bildschirm weiterhin 7 Zoll (circa 18 cm) misst, fällt der Unterschied nur auf, wenn man alte und neue Generation direkt nebeneinander stellt.

Die Neuerungen stecken unter der Haube: Google hat sich des größten Kritikpunkts angenommen, des mauen Klangs. In der zweiten Generation bringt der Nest Hub nun einen kraftvolleren Bass hervor. Während das erste Gerät so dünn klang wie ein Smartphone-Lautsprecher, kommt der Nest Hub nun wenigstens an das Niveau einer ordentlichen Bluetooth-Box und der ersten Google-Home-Lautsprecher heran. So machen Videos, Podcasts und vor allem Musik mehr Spaß. Mit dem satten Klang eines voluminösen Lautsprechers einer Stereoanlage kann das Gerät aber weiterhin nicht mithalten. Positiv: Wie alle smarten Lautsprecher von Google ist auch der Nest Hub Multiroom-fähig und lässt sich in Lautsprechergruppen einbinden.

Das IPS-Display mit 1024 × 600 Bildpunkten zeichnet sich durch eine satte, natürliche Farbdarstellung und geringe Winkelabhängigkeit aus. Der integrierte Helligkeitssensor passt die Leuchtdichte automatisch ans Umgebungslicht an. Hierbei lassen sich in der Home-App auf dem Smartphone die Schwellenwerte und die gewünschte Zielhelligkeit des Displays an eigene Wünsche anpassen. Zudem variiert das Display mit einem Blaufilter die Darstellung je nach Tageszeit und Umgebungslicht. Bei völliger Dunkelheit schaltet der Nest Hub seine Anzeige auf eine große Digitaluhr um und dimmt das Display so sehr, dass es auch auf dem Nachttisch nicht blendet. Wer will, kann trotzdem festlegen, dass es sich nach einigen Minuten vollständig ausschaltet.

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