Günstiges Android-Smartphone Motorola G9 Plus im Test

Das günstige Motorola-Smartphone G9 Plus hat tolles Preis-Leistungs-Verhältnis und fast alles dran, was man braucht.

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Von
  • Jan Schüßler
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Der Anspruch an ein Moto G, möglichst viel Smartphone fürs Geld zu bieten, wird schon beim Auspacken klar: Für Fans kompakter Geräte wurde das G9 Plus eher nicht designt. Das 6,8-Zoll-"Handy" ist inklusive der mitgelieferten dünnen Silikonhülle acht Zentimeter breit – das ist selbst für heutige Verhältnisse richtig groß. Die Benutzung der Hülle ist dringend anzuraten, weil das Plastikgehäuse auch bei normaler Handhabung leicht verkratzt. Immerhin führt das Material dazu, dass das Handy trotz seiner Größe nicht übermäßig schwer wird: 222 Gramm sind zwar alles andere als leicht, in Anbetracht der riesigen Abmessungen aber im Rahmen. Der sehr schmale Fingerabdrucksensor ist seitlich in der Standby-Taste integriert. Er reagiert zuverlässig, sofern er gut eingerichtet wurde, sprich: möglichst viele Bereiche des ganzen Fingerabdrucks erfasst sind.

Motorola stattet das G9 Plus mit Qualcomms Mittelklasse-SoC Snapdragon 730G mit 4 GByte RAM plus 128 GByte Flash-Speicher aus – solide, wenngleich auch 6 GByte RAM in dieser Preisklasse durchaus möglich sind, wie etwa Realme, Samsung oder Xiaomi beweisen. Der Akku hält nicht nur lange durch (jeweils rund 18 Stunden Surfen und YouTube), sondern ist auch relativ schnell wieder voll. Vollständiges Aufladen dauert gut eineinviertel Stunden, halbvoll wird es in weniger als einer halben Stunde.

Im Kameramodul stecken vier Objektive. Die 64-Megapixel-Hauptkamera macht in der Standardeinstellung 16-MP-Fotos per Pixel Binning. Bei guten Lichtverhältnissen und bis 20 Lux hinunter schießt sie scharfe Fotos, darunter werden die Bilder hier und dort etwas matschig. Der Nachtsichtmodus kann bei unter 1 Lux zwar vorhandenes Restlicht nutzen und sichtbare Konturen und etwas Farbe produzieren, mehr sollte man aber nicht erwarten. Vom Nachtmodus eines jüngeren Google Pixel oder Samsung-Galaxy-S-Modells ist das Ergebnis Lichtjahre entfernt.

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