HPEs ProLiant Microserver Gen10 Plus im Test

HPE hat seinen Microserver überarbeitet: Die Version Gen10 Plus packt bewährte Technik in ein kompaktes Gehäuse – und bietet Flexibilität für den Firmeneinsatz.

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HPEs ProLiant Microserver Gen10 Plus im Test
Von
  • Hubert Sieverding
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Es gibt Dinge, über die redet man, und es gibt welche, die werkeln zuverlässig vor sich hin – und niemand beachtet sie. HPEs ProLiant Microserver Gen10 Plus gehört zu letzteren, denn er hat seinen Platz in der Teeküche oder in der letzten Ecke des Großraumbüros, gleich neben dem Drucker. Erst wenn jemand aus Versehen den Stecker zieht, bekommt er die Aufmerksamkeit, die er verdient.

Für den kleinen Server spricht sein Preis: Für 580 Euro bekommt man das Gehäuse mit einem Pentium Gold als CPU und acht GByte Arbeitsspeicher, vier Gigabit-Ethernet-Adapter, reichlich USB-Ports und ein – leider – externes 180-Watt-Netzteil. Die Verbindung kann sich im Gegensatz zum Kaltgerätestecker beim Hantieren leicht lösen und ein redundantes Netzteil gibt es nicht. Wer es schneller mag, ordert einen Xeon E-2224 mit vier Kernen für 800 Euro. Festplatten sind bei den genannten Preisen nicht enthalten, doch 16 passende Schrauben für die Datenträger stecken bereits unterhalb der LFF-Schächte. Die 3,5-Zoll-SATA-Drives erhalten an ihren Seiten vier Schrauben, schon können sie in den Schacht – einfacher geht es nicht.

So richtig zum Server wird die kleine Schachtel erst, wenn man ihr für 40 Euro mit dem iLO Enablement Kit einen eigenen Anschluss fürs Wartungsnetz spendiert. Auch ohne diese Karte kann man das System ferngesteuert ein- und ausschalten, muss jedoch einen der NICs opfern. Viele weitere Optionen existieren nicht, denn es gibt nur einen freien PCIe-Steckplatz.

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