Hackintosh im Alltagseinsatz: Was auf dem Nachbau-Mac mit Ryzen 3000 läuft

Ein Hackintosh mit Ryzen ist rasch eingerichtet, doch kann man ihn auch produktiv einsetzen? Wir haben ausprobiert, wie alltagstauglich das Bastelprojekt ist.

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(Bild: Alexander Spier / heise online)

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Ein bisschen ist so ein Hackintosh wie Frankensteins Monster. Man gibt sich viel Mühe ihn zum Leben zu erwecken und ist fasziniert, wenn der zusammengestückelte Rechner dann tatsächlich seine ersten Schritte tut. Und ein wenig unmoralisch fühlt es sich ebenfalls an, schließlich wird der Einsatz von macOS auf anderer Hardware als der von Apple gar nicht offiziell unterstützt.

Zwar geht von unserem Ryzentosh-Projekt mit macOS auf dem AMD Ryzen 3000 nur wenig Gefahr für Leib und Leben aus. Doch es stellte sich für uns die Frage, welche Aufgabe man diesem Pseudo-Mac nach der erfolgreichen Operation nun eigentlich übertragen könnte. Denn Apple unterstützt offiziell keine AMD-Prozessoren und auch sonst ist die Hardware nicht gerade von der Apple-Stange.

Neben dem Spaß am Basteln dürfte einer der Hauptgründe für den Hackintosh das Ausprobieren von Apples Ökosystem sein. Denn in das kann man nicht mal eben reinschnuppern, es ist quasi immer mit dem Kauf von Hardware verbunden. Bevor man sich daran fest bindet, will man vielleicht doch erstmal prüfen, ob das Gras auf der anderen Seite wirklich grüner ist. Wir haben uns daher an unseren Ryzentosh aus Sicht des Privatanwenders gesetzt und einfach mal probiert: Wie steht es mit den Apple-Programmen, wie läuft Musik, TV und App Store. Welche Office-Programme laufen, ist Pages und Numbers einsetzbar und läuft auch Microsofts Office?

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