Hochwertige Stative im Test: Langlebigkeit im Fokus

Hersteller von Stativen ab 600 Euro versprechen herausragende Funktionalität und durchdachte Details. Können sie das in der Praxis tatsächlich halten.

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(Bild: Michael Jordan)

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Wer seine Fotoausrüstung mit einem der Stative aus diesem Test erweitern möchte, muss tief in die Geldbörse greifen. Bis zu 1.000 Euro verlangen die Hersteller für ihre Topmodelle. Die Stative können Sie passend zum jeweiligen Einsatzzweck zusammenstellen. Das heißt in der Regel, dass Sie eine Kombination aus Stativbeinen und Stativkopf kaufen. Lediglich bei dem Stativ von Peak ist der Kugelkopf fest verbaut.

Stative in diesem Test:
  • Benro TMA48CXL Mach3 mit Kugelkopf B3
  • Berlebach Report 342 mit Neiger 553
  • Gitzo Mountainier GT1532 mit GH1382TQD
  • Novoflex Triopod Travelset mit ClassicBall 2
  • Peak Design Travel Tripod
  • Rollei Lion Rock 25 Mark II Black Edition
  • Tiltall TC-284 mit PB-40

Dass eine Kette nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied, gilt auch für die Set-Kombination aus Stativbeinen und -kopf. Bei beiden Teilen sollte die Qualität stimmen, was dann seinen Preis hat. Zwei Anbieter – Berlebach und Novoflex – verlangen für den Kopf sogar in etwa soviel wie für den Stativkörper. Eine mit zwei Kilogramm relativ schwere Kamera (Canon EOS R mit dem Teleobjektiv EF 300 mm f/4,0) wurde von beiden Köpfen erwartungsgemäß stabil gehalten und sackte nicht nach.

Auffällig sind die großen Unterschiede bei den Angaben der Tragkraft. Hier divergieren die Werte zwischen fünf Kilogramm (Novoflex), sechs Kilogramm (Berlebach) bis hin zu 18 Kilogramm (Benro) und 25 Kilogramm (Rollei). Die Hersteller messen die Tragkraft von Stativen nach unterschiedlichen Methoden, es gibt keinen allgemeingültigen Standard – das ergab eine Nachfrage bei den Herstellern. Generell macht es Sinn, ein Stativ so zu wählen, dass es das Gewicht Ihrer Kamera locker tragen kann und noch Spielraum bis zur Belastungsgrenze bietet.

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