IP-Kameras ab 80 Euro ohne Cloud-Zwang

Videoüberwachung geht auch ohne Cloud: Über standardisierte Protokolle greift man auf die Videodaten zu und lässt die Kameras Bilder auf eigene Server senden.

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Von
  • Andrijan Möcker
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Das Bedürfnis nach Sicherheit wächst und so hat fast jeder Elektronikhändler auch Überwachungskameras im Angebot. IP-Überwachungskameras übertragen Video- und Audiodaten über LAN- oder WLAN-Infrastrukturen. Das reduziert den Installations- und Betriebsaufwand enorm, egal ob für Firmen- oder Privatkunden.

Wer seine Überwachungsaufnahmen nicht auf einem fremden Server wissen möchte, hat eine breite Auswahl an IP-Kameras, die selbst als Web- und Streamingserver agieren. Die Konfiguration erfolgt, wie bei handelsüblichen Routern, per Webinterface. Zur Standardausstattung gehören weitere Protokolle, die Bild und Ton selbstständig auf Netzwerkspeicher schreiben oder als Livestream an Überwachungssoftware weitergeben. All diese Kriterien erfüllen die HiWatch DS-I430, die IPC-800.FHD, die Foscam C2 und die Inkovideo INKO-WL1-4MP, die wir deshalb unter die Lupe genommen haben.

Vor der Kamerainstallation sollte man die Notwendigkeit und den erhofften Nutzen abschätzen. Wer bereits Angst vor Einbrüchen beziehungsweise Diebstahl hat, verspürt möglicherweise den Zwang, ständig mit dem Smartphone zu prüfen, ob am Haus alles in Ordnung ist – das wird zur psychischen Belastung. Die örtliche Polizei kann meist sinnvolle Hinweise zur Wahrscheinlichkeit und Prävention eines Einbruchs geben. Nicht immer ist dafür eine Kamera sinnvoll. Davon abgesehen ist die Überwachung öffentlichen Grunds immer und die von Privatgrundstücken Dritter ohne deren Erlaubnis verboten.

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