Im Test: Sechs Docks fürs Auslesen von Festplatten und SSDs

Wer seine Festplatte aus dem alten Desktop-PC mitnehmen will, findet dafür im Notebook oder Mini-PC keinen Platz. USB-Docks binden solche SATA-Platten flott an.

Lesezeit: 13 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 29 Beiträge
,
Von
  • Lutz Labs
Inhaltsverzeichnis

Klassische (Magnet-)Festplatten haben in modernen Rechnern nichts mehr zu suchen, denn sie sind zu langsam, zu anfällig und zu schwer. Allenfalls für die Datenablage oder die Fotosammlung sind sie noch geeignet – für große Datenmengen eben. Wenn man aber Daten von der alten Platte aus dem Desktop-PC braucht, ein Backup ziehen möchte oder die Laufwerke vor dem Weg zum Elektroschrott noch löschen will, muss man sie irgendwie anschließen. Dafür eignen sich Docks, also Geräte, in die man die Platten einfach hineinsteckt: Werkzeuglos, ohne Kraftanwendung und mit USB-Anschluss.

Mehr zu: Festplatten und SSDs

Sechs solcher Docks haben wir uns zum Testen geholt. Für ein einzelnes SATA-Laufwerk geeignet sind die Delock USB Type-C 3.1 Docking Station und die Raidsonic Icy Box IB-1124L-C3. Je zwei Schächte haben Axagons ADSA-ST und Conceptronics DDE02B, vier Laufwerke gleichzeitig passen in die Delock USB Type-C Dockingstation für 4 x SATA HDD / SSD. Eine Sonderrolle spielt das verschlüsselnde Freecom 2.5" & 3.5" mDock Keypad Secure. Alle nehmen nicht nur Festplatten im 3,5-Zoll-Format auf, sondern alles, was einen üblichen SATA-Anschluss hat, also auch SATA-SSDs oder die kleinen 2,5-Zoll-Notebookfestplatten.

Bei der Auswahl haben wir uns auf eher neue Geräte beschränkt; die ältesten kamen im Januar des Jahres 2021 auf den Markt. Sie sollten dann auch mit den jüngsten und größten Laufwerken zurechtkommen, die wir für diesen Test ausgesucht haben: Seagate Archive HDD (SMR, 8 TByte), Toshiba MG04ACA500A (4Kn, 5 TByte (PDF)), Western Digital WD Gold (18 TByte) und Western Digital Blue SSD (1 TByte).