In-Ear-Kopfhörer Huawei Freebuds 4 mit ANC im Test

Die Freebuds 4 glänzen mit bequemem Sitz, ausgewogenem Klang und guter Sprachübertragung. An einer wichtigen Stelle hat Huawei jedoch gespart.

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Von
  • Steffen Herget
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Seitdem Huawei wegen des US-Embargos keinen Zugriff mehr auf viele Technologien hat, die für Smartphones wichtig sind, entwickelt sich das Unternehmen immer stärker zum Hersteller von Peripheriegeräten wie Monitoren, Lautsprechern und Kopfhörern. Bei den Bluetooth-In-Ears steht nun bereits die vierte Generation zum Verkauf.

Die rund 120 Euro teuren Freebuds 4 bestehen aus hartem Kunststoff. Auf Silikonaufsätze zur Anpassung an das Ohr verzichtet Huawei bei diesem Modell. Uns hat der Tragekomfort der Plastikstöpsel trotzdem überzeugt. Sie sitzen federleicht im Ohr und stören auch nach Stunden nicht. Der lockere Sitz hat allerdings zur Folge, dass die In-Ears beim Sport kein zuverlässiger Begleiter sind, denn sie rutschen leicht aus dem Ohr. Für den Alltag reicht der Spritzwasserschutz nach IPX4 aus. Das runde Ladecase ist im Vergleich mit dem der Freebuds 3 bei gleichbleibender Akkukapazität etwas kleiner und leichter geworden und hat in jeder Hosentasche Platz.

Mit Smartphone, Tablet oder PC sind die Freebuds in wenigen Sekunden gekoppelt. Für die Konfiguration der In-Ears sollte man die Huawei-AI-Life-App installieren. Die ist trotz US-Embargo im Google Play Store zu finden, allerdings in einer veralteten Version, die beim ersten Start direkt darauf hinweist, dass man ein Update durchführen soll. Dann finden sich erst einmal zwei Versionen der App auf dem Smartphone, die ältere sollte man löschen. Eine Plugin-Installation und zwei Kopfhörerupdates später konnten wir endlich loslegen.

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