In-Ears für Klangpuristen: Sennheiser iE300 und iE900 im Vergleich

Für die In-Ear-Monitore iE300 und iE900 entwickelte Sennheiser neue Wandler. Aber klingen In-Ears für 1300 Euro tatsächlich viermal besser als für 300 Euro?

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(Bild: Sennheiser)

Von
  • Hartmut Gieselmann
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Der Boom der In-Ear-Kopfhörer treibt Hersteller zu immer neuen Innovationen an. Die meisten beschäftigen sich jedoch mit Funktionen abseits des Klangs: Bluetooth, Akkuleistung, Active-Noise-Canceling, Transparenzmodus, Touch-Bedienung, App-Support und Sprach-Assistenten. Wer auf solch Gedöns keinen Wert legt, schaut sich in der Sparte der In-Ear-Monitore (IEM) für Musiker um. Diese nutzen In-Ears mit Kabelverbindung im Probenraum und auf der Bühne, um ihren eigenen Mix in einer für sie angenehmen Lautstärke zu hören. Durch ihre hohe Klangqualität sind manche Modelle aber auch bei Audiophilen beliebt.

Die Preisspanne derartiger IEM reicht von 70 bis weit über 1000 Euro. Gemeinsam haben sie ein recht robustes, kurzes Kabel, an dessen Ende ein Drahtbügel eingearbeitet ist, mit dem die IEMs hinter den Ohrmuscheln halten. Das ist für Brillenträger etwas fummelig, sorgt aber in der Regel für einen festen Sitz. Kabelbrüchen sind kein Problem, weil sich die Kabel über MMCX-Verbindungen austauschen lassen.

Meist liefern die Hersteller Manschetten in verschiedenen Größen und Materialien (Gummi, Silikon, Memory-Schaum) mit, sodass jedes Ohr etwas passendes findet. Wer es noch bequemer haben will, geht zum Hörgeräte-Akustiker und lässt sich maßgefertigte Otoplastiken anfertigen, zum Paarpreis von etwa 150 bis 200 Euro.

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