Kameradrohne DJI Mavic Mini im Kurztest

Die Mavic Mini lässt sich auf iPhone-Länge klappen und liegt mit geringem Gewicht unter der Kennzeichnungspflicht. Doch was taugt die Kameradrohne?

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Von
  • Daniel Clören

Mit einem Gewicht von 249 Gramm liegt DJIs rund 400 Euro teure Mavic Mini genau 1 Gramm unter der Kennzeichnungspflicht. Zusammengeklappt ist die Mini-Drohne in etwa so lang und breit wie ein iPhone 11, allerdings gut viermal so dick. Dank des kompakten Designs lässt sie sich problemlos in der Jackentasche transportieren. Der Kopter wirkt durchgehend gut verarbeitet und macht einen wertigen Eindruck.

Für ein Einsteigergerät schoss der Mavic Mini gute Bilder und flog hervorragend.

In der Luft überzeugte die Mavic Mini mit ihrer agilen Flugweise und guter Stabilität. Auch gegen mäßigen Wind konnte sich die Drohne sich gut behaupten, was nicht zuletzt an der Positionsbestimmung mittels GPS und Glonass liegt.

Mehrere Buttons und Schieberegler am Controller sorgen für eine einfachere Bedienung im Flug. Auch die Reichweite gefiel uns: Im Test erreichten wir ungefähr 300 Meter, bevor es zu starken Bildaussetzern kam. Als Software kommt die App "DJI Fly" zum Einsatz. Neben vorprogrammierten Manövern ("QuickShots") kennt sie die Betriebsarten Standard, Sport und "Cinesmooth".

Im Sportmodus steigt die maximale Geschwindigkeit von den 30 km/h des Standardmodus auf 47 km/h. Im Sportmodus reagiert die Drohne auch bei der Steuerung wesentlich flotter. Für ruhigere Videoaufnahmen nimmt man besser den "Cinesmooth"-Modus, dann sinkt die maximale Geschwindigkeit auf rund 14,5 km/h und die Steuerung reagiert etwas weicher.

Die 12-Megapixel-Kamera mit 1/2,3-Zoll-CMOS-Sensor wird mechanisch über drei Achsen stabilisiert und lässt sich über den Controller neigen. Videos zeichnet sie mit 2,7 K (2720 × 1530 Pixeln) auf. Die Fotos und Filme fielen für einen Kopter dieser Größe außergewöhnlich gut und vor allem ruhig aus.

Vergleichstest Kameradrohnen

(lbe)