Kompakte Reiserouter von GL.iNets mit Wi-Fi 5 und 6 im Test

Lahmt das WLAN im Hotelzimmer aufgrund geringer Signalstärke, hilft ein Reiserouter. Wir testen GL.iNets aktuelle Modelle Slate Plus und den Slate AX.

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Von
  • Andrijan Möcker
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Ein Internetzugang per WLAN gehört in Unterkünften für Geschäfts- und Ferienreisende zur Grundausstattung. Doch nicht alle Betreiber kümmern sich um brauchbare Abdeckung. Insbesondere Mobilgeräte mit kleinen Antennen leiden an der Reichweitengrenze unter ständigen Abbrüchen. Hat man außerdem nur einen Voucher für die WLAN-Vorschaltseite, aber drei Mobilgeräte, wirds richtig nervig. Ein Reiserouter löst diese Probleme, indem er das Funknetz an passender Stelle verstärkt oder per Kabel ans Hotelnetz angeschlossen wird und ein eigenes WLAN aufspannt – ein mobiles Heimnetz also.

Vor einigen Jahren waren TP-Link, Allnet, Zyxel, GL.iNet und Alfa Networks die großen Anbieter im Reiseroutergeschäft. Viele Geräte sind zwar weiterhin erhältlich, regelmäßig neue Hardware liefert aber nur noch GL.iNet. Der chinesische Hersteller hat vor einigen Monaten zwei potente Modelle vorgestellt: erstens den Slate Plus mit dem Wi-Fi-5-System-on-Chip Qualcomm IPQ4018 (ARM-A7-Quadcore mit 717 MHz Takt), das trotz sechstem Geburtstag noch immer empfehlenswert ist und mehrere hundert Megabit pro Sekunde WireGuard-Datenrate schafft.

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Und zweitens den Slate AX, den ersten Reiserouter mit Wi-Fi 6. Er kommt mit dem System-on-Chip IPQ6000, das vier ARM-A53-Kerne à 1,2 GHz hat. Beide Router bringen also Dual-Band-WLAN-Hardware mit und weit mehr Rechenleistung als fürs Jonglieren von WLAN-Paketen nötig ist. Die kann man sich auch anderweitig zu Nutze machen, etwa als Werbeblocker und VPN-Zugang für mehrere Mobilgeräte gleichzeitig.