Kompakte Workstations für Profis im Test

Eine Workstation im Mini-PC-­Format mit Mehrkernprozessor und Grafikkarte war lange undenkbar, funktioniert aber nun dank moderner Hardware.

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Von
  • Christian Hirsch
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Beim Begriff Workstation denkt man zuallererst an große, schwarze Towergehäuse mit leistungsstarken Prozessoren und vielen CPU-Kernen, großem Arbeitsspeicher sowie mehreren Grafikkarten, SSDs und Festplatten. Damit erledigen sie auch hochkomplexe Aufgaben in kürzester Zeit.

Doch für viele Profi-Anwendungen wie Software-Entwicklung und Visualisierung von Konstruktionsmodellen oder medizinischen Daten reicht auch preisgünstigere Mittelklasse-Hardware aus. Statt eines Gehäuses in der Größe eines Reisetrolleys genügt dann eines mit den Abmessungen einer größeren Pralinenschachtel. Dank bis zu sechs Displayanschlüssen eignen sich diese Mini-Workstations ebenso für Multimonitorarbeitsplätze.

Zu dieser Geräteklasse gehören unter anderem die Dell Precision 3240 Compact, HP Z2 Mini G5 und Lenovo ThinkStation P340 Tiny. Wie die größeren Workstation-Geschwister im Desktop- und Midi-Tower-Format haben sie robuste Metallgehäuse und sind in zahlreichen Konfigurationen erhältlich. Die von uns ausgewählten Varianten kosten zwischen 1050 und 1500 Euro und sind mit je einem Sechs- oder Achtkerner der zehnten Core-i-Generation ausgestattet. Varianten mit Xeon-CPUs haben wir wegen des höheren Preises außen vor gelassen. Diese können im Unterschied zu den eingebauten Core-i-CPUs mit ECC-RAM umgehen, also ihren Arbeitsspeicher vor den häufigsten Bitfehlern schützen.

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