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Kubernetes-Distribution OpenShift 4 setzt auf CoreOS-Techniken

Red Hats OpenShift ergänzt Kubernetes um Sicherheits- und Komfortfunktionen. Version 4 soll Installation, Betrieb und Upgrades vereinfachen und automatisieren.

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Praktisch jedes größere Unternehmen setzt auf die von Google erfundene Container-Orchestrierungs-Software Kubernetes. Dagegen ist OpenShift aus dem Hause Red Hat eher unbekannt. Das ist erstaunlich, da es sich um eine recht benutzerfreundliche Kubernetes-Distribution handelt. Sie ist auf Continuous Integration und Deployment auf der Basis von Container-Images spezialisiert. Entwickler können also Anwendungen als Images auf der Plattform installieren, testen und produktiv deployen. Kubernetes und OpenShift unterstützen diesen Prozess durch Mechanismen wie automatische Skalierung und Rolling Updates. Gegenüber Kubernetes besitzt OpenShift noch weitere praktische Entwickler-Features, etwa automatisierte Builds.

Wie alle anderen Produkte von Red Hat ist OpenShift (Download) komplett freie Software. Ursprünglich unter dem Namen "OpenShift Origin" verfügbar, firmiert die Open-Source-Variante seit Version 3.10 unter dem Kürzel OKD (Origin Community Distribution of Kubernetes). Damit will Red Hat unterstreichen, dass es sich eben weitgehend um eine Kubernetes-Variante handelt – wenn auch mit hauseigenen Erweiterungen respektive Einschränkungen. Erweiterungen deshalb, weil Red Hat einige Funktionen ergänzt hat, die zum nützlichen Betrieb von Kubernetes fehlen oder gefehlt haben, etwa Projekte und Routen; Einschränkungen, weil OpenShift im Vergleich zu Kubernetes per Default wesentlich restriktiver, also sicherer voreingestellt ist.

Die mit OKD/Origin technisch identische, aber von Red Hat mit kommerziellem Support versehene Variante heißt OpenShift Enterprise. Typischerweise dient als Unterbau für Origin/OKD die Community-Distribution CentOS, während Enterprise-Kunden dessen kostenpflichtiges Gegenstück Red Hat Enterprise Linux einsetzen.

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