Kubernetes-Speicher einfach verwalten mit Longhorn

SUSEs Kubernetes-nativer Storage Longhorn soll einfach zu handhaben sein. Seit Version 1.1 sind zudem alle nötigen Features für den produktiven Einsatz an Bord.

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Von
  • Michel Raabe
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Das Thema Storage im Kubernetes-Umfeld treibt Admins immer wieder an den Rand des Wahnsinns. Seit einigen Jahren gibt es mit Rook für Ceph ein Framework, das hochverfügbaren Speicher für, respektive in Kubernetes integrieren kann. Das setzt aber das Bereitstellen und Warten eines Ceph-Clusters voraus (ein Rook-Tutorial wird in einem der nächsten Hefte starten). Das wiederum ist aber in bestimmten Situationen alles andere als einfach.

Entstanden sind deshalb im Kubernetes-Umfeld einige Speichersysteme, die versuchen, hier Abhilfe zu schaffen. Einer dieser Kandidaten, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut, ist Longhorn. Ursprünglich vom Kubernetes-Spezialisten Rancher Labs entwickelt, ist es inzwischen auch als Projekt der CNCF (Cloud Native Compunting Foundation) anerkannt. Nach der Übernahme von Rancher Labs durch SUSE wird sich der Kundenstamm von Longhorn vermutlich noch vergrößern.

Longhorn soll für Kubernetes einen einfachen, schnellen und zuverlässigen Blockspeicher bereitstellen. Es lässt sich entweder auf vorhandenen Knoten mit starten oder über zusätzliche Worker implementieren. Dabei ist es sogar unerheblich, ob dedizierte Festplatten vorhanden sind oder die Software einfach lokalen Speicher beziehungsweise Verzeichnisse als Backend nutzt.

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