LTS-Distribution Ubuntu 20.04: Neue Funktionen für Server und Admins

Ubuntu 20.04 ist nicht nur eine Version mit Long-Term Support, sondern bringt auf Servern auch viele Neuerungen – allen voran ZFS und Subiquity.

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(Bild: Canonical Ltd.)

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Canonicals Ubuntu hat sich als feste Größe im Linux-Umfeld etabliert und kommt auch auf Servern häufig zum Einsatz. Admins schätzen, dass sie in Form einer LTS-Distribution einerseits halbwegs aktuelle Software bekommen und andererseits mit verlässlichen Zyklen planen können: Ist die Jahreszahl gerade und der Monat der April, erscheint eine neue Version mit fünf Jahren Support.

Mark Shuttleworth persönlich legt seit vielen Jahren großen Wert darauf, dass sich Ubuntu auf Servern besonders gut für den Einsatz im Cloud-Umfeld eignet. Das ist der Grund dafür, dass OpenStack bereits die Standard-Cloud-Software in der Distribution war, bevor sich SUSE und Red Hat für das Thema überhaupt interessierten. Dasselbe gilt für Version 20.04: Sie enthält diverse Cloud-Neuerungen.

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OpenStack liegt in der Version Ussuri bei. Aber dies ist nicht so wichtig, denn schließlich wendet Canonical für sein Cloud-Repository viel Mühe auf – und dort findet sich wenigstens für die neueste LTS-Version von Ubuntu regelmäßig die aktuellste Version von OpenStack. Spannender ist da schon die beiliegende Ceph-Version: 15.2 umfasst nämlich cephadm, ein neues Set-up-Werkzeug für den verteilten Objektspeicher. Er richtet nicht nur zuverlässig einen Ceph-Cluster ein, sondern verteilt außerdem die ceph-mgr-Komponente und deren grafisches Dashboard. Direkt nach dem Deployment hat der Systemverwalter deshalb einen guten Überblick über den Cluster, der außerdem bunte Bilder für das Management produzieren kann.

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