Linux Desktop KDE Plasma 5.20 im Test

KDE-Plasma verspricht eine elegante und ein­fache Bedienoberfläche, ohne die Nutzer zu bevor­munden. Fortschritte gibt es etwa in der Wayland-Integration.

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Von
  • Niklas Dierking
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Alle vier Monate veröffentlicht das KDE-Projekt eine neue Version des Plasma-Desktops, in der viel Feinschliff steckt. Durch den kurz getakteten Release-Zyklus sind Neuerung meist überschaubar. Die Weiterentwicklung besteht aus kleinen Schritten, und das fällt weniger auf als ein großer Sprung. Dank der kontinuierlichen Verbesserungen könnte das KDE Projekt ehemalige Nutzer zurückgewinnen und neue User anlocken. Zeit für eine Bestandsaufnahme anhand von KDE Plasma 5.20.

Beim ersten Start von KDE Plasma 5.20 fällt zunächst die aufgeräumte grafische Oberfläche ins Auge. Der Plasma-Desktop setzt von jeher auf ein klassisches Bedienkonzept, wie man es auch von Windows gewohnt ist. Umsteiger dürften sich hier schneller zurechtfinden als mit der Gnome-Shell.

Schaltzentrale der Oberfläche ist die Kontrollleiste am unteren Bildschirmrand. Links unten in der Leiste befindet sich das Hauptmenü und bietet Zugriff auf Anwendungen und Einstellungen. Rechts daneben reihen sich die laufenden Apps in der Taskübersicht ein. Häufig benutzte Programme pinnt man hier über die rechte Maustaste an. Die Taskleiste zeigt nun erstmal nur Icons an – ähnlich wie bei Windows. Das sorgt für einen sauberen Look, wird aber bei mehreren geöffneten Fenstern der gleichen Applikation unübersichtlich. Auf Wunsch kehrt man über die Einstellungen zur klassischen Anzeige zurück. Beim Überfahren der Icons laufender Anwendungen mit der Maus erscheint ein Vorschaubild mit deren Fensterinhalt.

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