Logitech MX Master 3 und MX Keys: Mac-Edition im Kurztest

Logitech bietet für Mac-Nutzer angepasste Ausführungen der bewährten MX-Eingabegeräte an. Wie sich diese unterscheiden und was sie taugen, haben wir getestet.

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Die Mac-Ausführungen der Logitech-Eingabegeräte unterscheiden sich nur geringfügig von der Standardvariante.

Von
  • Johannes Schuster

Mit einem Gewicht von 141 Gramm ist Logitechs drahtlose MX Master 3 recht schwer und will aus dem Handgelenk bedient werden, was nicht jeder mag. Die bucklige Form sorgt dabei für eine recht ergonomische Haltung.

Die Auflösung des Darkfield genannten Laser-Sensors von 4000 dpi garantierte eine sehr präzise Bedienung. Das kugelgelagerte Mausrad aus Metall drehte sich leicht und lief im entsprechenden Modus sekundenlang nach, was das schnelle Scrollen erleichterte. Dabei arbeiteten alle Elemente ebenso wie die Gleitflächen für den Tischkontakt angenehm leise.

Die per Bluetooth angebundene MX Master 3 for Mac bietet ein Daumenrad, mit dem man zum Beispiel horizontal scrollen kann, und eine dritte Daumentaste (in der unteren Auflage), mit der man unter anderem schnell zwischen mehreren Spaces wechseln kann.

Wie mit der normalen MX Master 3 ändert man über die Software "Options" nicht nur die Belegung der sechs Tasten, sondern legt auch Profile für Anwendungen an. So scrollt das Daumenscrollrad in Excel horizontal, in Word zoomt es und in Photoshop verändert es die Pinselgröße.

Die App erlaubt auch die unterschiedlichsten Feineinstellungen, etwa für die Geschwindigkeit des Daumenrades. Abgesehen von dem fehlenden USB-Dongle für den Unifying-Funk beschränken sich bei der Maus die Eigenheiten der Mac-Version auf die neue Farbe Space Gray.

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Bei der drahtlosen Tastatur gibt es den zusätzlichen Unterschied gegenüber der normalen MX Keys, dass die Tastenbelegung und -beschriftung genau der des Magic Keyboards von Apple entspricht. Hier liegt ein USB-Dongle für den alternativ zu Bluetooth möglichen, am Mac oder iPad aber nicht nötigen, Unifying-Funk bei. Die schwarzen Tasten sind weiß beleuchtet und lassen sich dank eines normalen Hubes angenehm tippen – deutlich weicher als die des Apple-Keyboards.

Beide Geräte werden mithilfe eines beiliegenden USB-C-Kabels geladen. Bei der Maus soll der Akku 70 Tage Strom liefern, bei der Tastatur nur 10 Tage oder aber 150 bei ausgeschalteter Tastenbeleuchtung. Die zwei MX-Devices lassen sich durch Tasten schnell mit bis zu drei Geräten, wie Mac oder iPad, verbinden.

Beide kosten beim Hersteller knapp 110 Euro, genau wie die Windows-Versionen. Erfreulich, dass Logitech den Mac-Anwender wieder mehr entgegenkommt, wenn auch in kleinen Schritten, da die Mac-Versionen sich vorrangig farblich unterscheiden.

(lbe)