Makro-Objektive im Test

Raus aus dem Haus! Fotografen können jetzt mit ihrer Kamera die erwachende Natur erkunden und dabei Motive im Verborgenen entdecken. Welche Objektive sich dafür besonders eignen, haben wir getestet. Dabei konzentrieren wir uns nicht nur auf Makro-Objektive für die gängigen Spiegelreflexfamilien, sondern blicken mit der Lupe auch auf das Angebot für spiegellose Systemkameras.

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Von
  • Sophia Zimmermann
Inhaltsverzeichnis

Sattes Grün, starke Kontraste, filigrane Strukturen – ganze Welten erwachen jetzt im Frühling im Verborgenen. Sie wollen von Fotografen entdeckt und in Szene gesetzt werden. Die brauchen dazu nur noch das passende Makro-Objektiv. Doch das zu finden ist gar nicht so einfach. Die Auswahl ist riesig und Makrofotografie ein weites Feld.

Bevor Sie also ins Geschäft stapfen und draufloskaufen können, sollten Sie sich genau überlegen, welche Makromotive oder -szenen Sie einfangen wollen. Stehen Pflanzen im Fokus, die nicht flüchten können, oder müssen Sie auf engem Raum arbeiten, ist wohl eher ein Makro-Objektiv mit Normalbrennweite um die 50 Millimeter mit einer sehr natürlichen Bildwirkung für Sie sinnvoll. Wollen Sie auch scheue Tiere auf Ihrem Sensor festhalten und deshalb etwas mehr Arbeits - abstand erreichen, dann sind mittlere Brennweiten zwischen 90 und 105 Millimetern Ihre Wahl. Diese Allrounder bieten dazu ein hohes Freistellungspotenzial abseits des größten Abbildungsmaßstabs und erlauben eine einfachere Ausleuchtung Ihrer Motive. Nicht zuletzt eignen sie sich auch optimal für natürliche Porträtaufnahmen.