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Marktübersicht: Software fürs Vereinsmanagement

| Dr. Hans-Peter Schüler

Das Vereinsleben besteht nicht nur aus Aktivitäten mit Mitgliedern. Dazu gehört auch Büroarbeit, die durch PC-Software und Webdienste erleichtert werden kann.

Alle Jahre wieder geht in vielen Vereinen das Gedruckse los, wer sich für die kommenden Monate breitschlagen lässt, als Vereinswart, Kassenwart oder -prüfer im Vorstand mitzuarbeiten. Meist werden dieselben Amtsträger gewählt wie im Vorjahr – sie kennen die Jobs schon und haben sich passend zu ihren Arbeitsgewohnheiten mit Adresslisten, Formbriefen und individuellen Excel-Mappen eingerichtet.

Eine Vereinsanwendung von der Stange entlastet diese einsamen Wölfe, indem sie nicht nur die passenden, sondern vor allem für alle Vereinsmitglieder dieselben Werkzeuge bereitstellt. So fasst man als Neuling schnell Fuß in einem Amt und findet bei Unklarheiten leicht Kollegenhilfe. Mehr als 30 konfektionierte Anwendungen, über die wir hier einen Überblick geben, unterstützen die tägliche Clubarbeit in drei Aufgabenbereichen: bei der Mitgliederverwaltung, der Buchhaltung und beim Informationsaustausch im Verein. In Anbetracht des breiten Angebots konnten wir nicht jede Anwendung testen. Und weil sich die Anforderungen etwa von Selbsthilfegruppen, Musik- und Sportvereinen massiv voneinander unterscheiden, erscheint auch eine Vorauswahl im Testfeld nicht sinnvoll.

Die überwiegende Mehrheit der Anwendungen konzentriert sich auf Mitgliederverwaltung und Finanzbuchhaltung, wendet sich also vor allem an Amtsträger. Eine Reihe von Webdiensten widmet sich aber auch anderen Vereinsaufgaben und der Kommunikation unter Mitgliedern.Außer den Besonderheiten, mit denen sich die Vereinsbuchhaltung grundsätzlich von der eines Unternehmens unterscheidet, sollten Sie bei der Softwareauswahl von Anfang an die Spezialitäten Ihres Vereins berücksichtigen.


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