Mehr Power für den Mac Pro: Apples Afterburner im Test

Exklusiv für den Profi-Mac bietet Apple eine spezielle PCIe-Beschleunigerkarte an, die die Arbeit mit bestimmten Video-Formaten extrem verbessert.

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(Bild: Apple)

Von
  • Johannes Schuster
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Einerseits kostet der neue Mac Pro mit Preisen ab 6336 Euro schon sehr viel und sollte auch für Videoprofis schnell genug sein. Wenn andererseits eine Investition von weiteren 2436 Euro das Arbeiten dieser hochbezahlten Spezialisten noch einmal beschleunigen kann, lohnt sich diese vielleicht trotzdem.

Der Afterburner, den uns Gravis freundlicherweise zum Testen geliehen hat, ist nur für den neuen Mac Pro unter macOS geeignet, aber weder für Windows noch für andere Macs oder Thunderbolt-Boxen mit PCIe-Steckplätzen. Er sollte in einen x16-Slot eingebaut werden, funktioniert aber auch mit der halbierten Spurzahl in einem x8-Steckplatz. Dann meckert allerdings das Expansion Slot Utility, er arbeite nicht mit der bestmöglichen Geschwindigkeit. Software muss nicht installiert werden.

Der Afterburner besitzt mit einem herkömmlichen FPGA-Chip (Field Programmable Gate Array) einen programmierbaren Prozessor, der derzeit lediglich das Abspielen von Video beschleunigt – und zwar nur in den von einigen Kameraherstellern verwendeten Apple-Formaten ProRes und ProRes RAW (nicht interleaved). Das Kodieren oder Komprimieren von Video wird bislang ebenso wenig unterstützt wie der Umgang mit Fotos oder Audio.

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