Mini-PC im Test: Asrock Deskmini X300 für Ryzen 4000G

Mit neuem BIOS macht Asrock die bekannte Hardware in Form des sparsamen Deskmini X300 fit für Ryzen 4000G und erlaubt sogar das Übertakten im Mini-Gehäuse.

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Von
  • Carsten Spille
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Asrock verbessert den Mini-Barebone Deskmini im Detail, doch die aktuelle Variante X300 bleibt grundsätzlich den Tugenden, aber auch den Schwächen der Reihe treu. Im November 2020 soll der milchkartongroße Tausendsassa in den Handel kommen – einen konkreten Preis nannte der Hersteller nicht. Der Vorgänger A300, der auch die Basis des Bauvorschlags für einen 7-Watt-PC bildet, ist für etwa 125 Euro zu haben . Man sollte mit etwa 30 Euro Aufpreis für den X300 gegenüber dem A300 rechnen. Beim Deskmini-Barebone sind Mainboard, Gehäuse und Netzteil vorhanden, Prozessor, Speicher und SSD muss man selbst beisteuern.

Der X300 ist auch für die aktuellen AM4-Ryzen-Kombiprozessoren aus der 4000G-Reihe ausgelegt. Die gibt es derzeit nur als "Pro"-Version mit bis zu acht Kernen - wir haben für den Test sowohl einen herkömmlichen Ryzen 5 3400G als auch einen Ryzen 5 Pro 4650G genutzt. Beide liefen auf Anhieb und (fast) ohne Probleme im Deskmini X300.

Das Herz des Barebones, Asrocks STX-Mainboard, gleicht dem des A300 bis aufs Haar, auch die Platinenrevision 1.02 ist identisch. Asrock hat allerdings bei AMD die "X"-Lizenz gelöst. Der X300 ist jener "Chipsatz" ohne Chip, der bereits zum Ryzen-Launch 2018 angekündigt wurde, bis heute aber nirgends zum Einsatz kam. Dabei nutzt der PC wie beim A300 die im Ryzen-System-on-Chip integrierten Funktionen, angefangen bei PCI Express über SATA-Ports bis hin zu USB. Nur für Sound und Netzwerk gibt es noch separate Chips auf dem Mainboard.

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