Multifunktionsdrucker mit Tinte für 6000 Seiten im Test

Nach Heimdruckern mit Tanks zum Wiederbefüllen kommen nun Multifunktionsgeräte mit Tinte für 6000 Seiten. Unterschiede gibt es im ­Sparpotenzial.

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Von
  • Rudolf Opitz
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Bei Druckern gilt die Faustregel: Je mehr Seiten die Tintenfüllung einer Patrone schafft, desto günstiger ist der Tintenpreis pro Druckseite. Ohne Patronensystem sinken diese Kosten noch weiter, doch erhöht der Einbau von Tintentanks zum Nachfüllen den Gerätepreis. Bisher haben die Hersteller hauptsächlich nachfüllbare Heimgeräte mit Flüssigfarbstofftinten (Dye-Tinten) auf den Markt gebracht und eher mager ausgestattet, um die Druckerpreise nicht allzu sehr in die Höhe schießen zu lassen. Die liegen im Schnitt beim Drei- bis Vierfachen eines Patronendruckers.

Für bürotaugliche Geräte gehören aber schneller Duplexdruck, Fax, beidseitig scannende Vorlageneinzüge sowie Pigmenttinten zum Pflichtenheft. Epson hat mit dem in dieser Hinsicht vorbildlichen, aber teuren EcoTank ET-5800 (Test) den Anfang gemacht. Nun zieht Canon mit dem Büro-Mufu Maxify GX7050 nach, der vergleichbar gut ausgestattet, jedoch deutlich günstiger ist. Dazu haben wir den Brother MFC-J5945DW mit in den Test genommen, dessen XL-Patronen eine vergleichbare Reichweite von 5000 bis 6000 Seiten haben. Er bedruckt sogar Medien bis DIN A3; automatisch beidseitig drucken, scannen und kopieren kann er aber nur bis A4.

Der Epson ET-5800 kostet knapp 1000 Euro, doch hat der Hersteller mit den Modellen ET-5150 und ET-5170 mittlerweile auch günstigere Tintentankdrucker mit der guten Pigmenttinte im Programm. Leider waren sie zum Testzeitpunkt Ende Mai 2021 nicht lieferbar. Auch Brother und Canon leiden unter Lieferproblemen, Anfang Mai 2021 lag der Straßenpreis des GX7050 über dem Herstellerpreis.

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